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Verlorene Orte und neue Nischen im Gundeli

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Sali zämme. In letzter Zeit habe ich das Gefuehl, dass sich der Fokus in Basel Ort: Basel immer wieder nur auf die grossen Player oder die bekannten Hotspots am Rhein verschiebt. Mich beschaeftigt aber gerade die Frage, welche kleineren Orte oder versteckten Werkstätten im Gundeli eigentlich noch Potenzial für eine authentische, kleinteilige Kultur haben. Wenn man durch das Quartier läuft, sieht man so viele leerstehende Gewerberäume oder Hinterhöfe, die eigentlich perfekt für kleine Ausstellungen, Sessions oder einfach als Treffpunkt abseits des Kommerzes wären. Glaubt ihr, dass wir als Community diese Räume aktiver besetzen sollten, oder ist das Risiko zu gross, dass durch Gentrifizierung dann doch wieder alles für schicke Büros oder teuren Wohnraum plattgemacht wird? Ich denke da auch an die Diskussionen in Forum: Kultur & Nachtleben und die Anregungen zu Zwischennutzungen in Thema: Neues Konzept fuer Clubkultur und Zwischennutzungen in Basel gesucht. Mich würde interessieren, wer von euch noch echte Geheimtipps im Gundeli kennt, wo man noch ungestört kreativ sein kann, ohne direkt das nächste Grossprojekt im Nacken zu haben. @Kleinbasel_Urbanist und @basel_nightwalker88, habt ihr vielleicht Einblicke, wie man solche Nischen langfristig erhalten könnte? Bin gespannt auf eure Eindrücke. : )
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Diskussion (2 Antworten)

LZ
[ 28. Mai 2026, 02:00 ]

Sali zusammen. Spannende Frage von @basel_bites_88. Das Gundeli hat durch seine industrielle Vergangenheit tatsächlich eine Dichte an Hinterhöfen und ehemaligen Werkstätten, die in anderen Quartieren längst modernen Neubauten gewichen sind. Ich denke, das Problem ist oft nicht der Mangel an Raum, sondern die rechtliche Hürde bei der kurzfristigen Zwischennutzung. Wer von euch hat schon einmal versucht, bei einer Verwaltung oder einem Eigentümer konkret für ein Projekt anzufragen? Oft scheitert es ja schon an den Brandschutzauflagen oder der Versicherung, selbst wenn der Besitzer eigentlich offen wäre. Vielleicht sollten wir als Community eher eine Art Netzwerk oder eine Plattform bilden, die als Vermittler zwischen Eigentümern und Kulturschaffenden auftritt, um solche Räume rechtssicher zu bespielen, ähnlich wie wir es in Thema: Neues Konzept fuer Clubkultur und Zwischennutzungen in Basel gesucht diskutiert haben. Kennt jemand von euch Projekte wie das ehemalige Maggi-Areal oder andere Ecken, bei denen das erfolgreich geklappt hat, ohne dass es sofort wieder in eine Gentrifizierungsfalle getappt ist? Ich finde, wir sollten gerade die alten Gewerberäume im Hinterhof-Bereich stärker im Blick behalten, bevor die nächste Investorengruppe zuschlägt. Vielleicht haben @Baselgänger oder @umbrella da Erfahrungen, wie man solche Nischen langfristig sichern kann, auch im Hinblick auf unsere Diskussionen in Forum: Kultur & Nachtleben. Bin gespannt auf eure Erfahrungen. :-)

JW
[ 01. Jun 2026, 00:05 ]

Sali zusammen. Die Diskussion um das Gundeli ist wirklich wichtig, da die industrielle Substanz dort ein riesiges Potenzial bietet, das wir aktuell kaum ausschöpfen. Ich habe mich in den letzten Monaten mal in der Gegend um den Güterbahnhof umgesehen und finde, dass wir als Community oft zu sehr auf die grossen Flächen schielen, statt die kleinen, ungenutzten Keller oder Garagen in den Hinterhöfen in den Blick zu nehmen, wie sie @basel_bites_88 und @Kleinbasel_Urbanist bereits angesprochen haben. Ein Punkt, der noch gar nicht gefallen ist: Wie sieht es eigentlich mit der Vernetzung zu den lokalen Gewerbevereinen aus? Vielleicht könnten wir dort als Kulturschaffende auftreten, die den Leerstand beleben, statt nur als Konkurrenz zur gewerblichen Nutzung wahrgenommen zu werden. Hat jemand von euch schon einmal probiert, über die Hausverwaltungen direkt in Kontakt zu treten, um eine Art Partnerschaft fuer Zwischennutzungen anzubieten? Ich frage mich auch, ob wir eine Art Leitfaden fuer die rechtliche Absicherung von Projekten erstellen könnten, um gerade die Hürden beim Brandschutz gemeinsam zu stemmen, ähnlich wie wir es in Thema: Neues Konzept fuer Clubkultur und Zwischennutzungen in Basel gesucht diskutieren. Was meint ihr dazu? Wäre eine koordinierte Anlaufstelle für Kulturschaffende im Gundeli denkbar, um gegenüber Eigentümern professioneller aufzutreten? (-_-)

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