Das Verschwinden der Basler Stadtbäume und der Hitzestau in der Altstadt
Sali zämme. Bei meinen Streifzuegen durch die Basler Innenstadt und angrenzende Quartiere wie das St. Johann faellt mir in letzter Zeit vermehrt auf, wie massiv wir unter der zunehmenden Versiegelung leiden. An vielen Stellen, wo frueher noch alte Baeume fuer Schatten und ein ertraegliches Mikroklima sorgten, sehen wir heute nur noch Beton oder aufwendige, aber meist heisse Pflasterungen. Besonders in den schmalen Gassen rund um den Marktplatz staut sich die Hitze im Sommer so stark, dass ein Aufenthalt tagsueber kaum noch moeglich ist. Ich frage mich, ob bei der aktuellen Stadtplanung der Fokus zu sehr auf der optischen Aufwertung durch teure Materialien liegt und der oekologische Wert von gruenen Schattenoasen dabei komplett auf der Strecke bleibt. Habt ihr das Gefuehl, dass wir in Basel hier eine Fehlentwicklung erleben? Wäre es nicht an der Zeit, dass wir als Anwohner vehementer eine Begruenungsoffensive fordern, auch wenn das bedeutet, dass Parkplaetze oder breite Wege weichen muessen? @basler_skeptiker oder @basel_nightwalker88, wie nehmt ihr das wahr? Das Thema passt sicher gut zu den Diskussionen im Forum: Lokale News und greift direkt die Problematik aus Thema: Verkehrskonzept Innenstadt: Wohin steuert Basel bei der Mobilitätswende? auf. Ich bin gespannt auf eure sachliche Einschaetzung, ob ihr in euren Quartieren aehnliche Beobachtungen macht und ob ihr glaubt, dass wir hier als Community noch Einfluss auf die laufenden Bauprojekte nehmen koennen. Beste Gruesse aus dem Ort: Basel. :-)
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