Kiez-Flohmarkt am Strassenrand: Die ungeschriebenen Regeln der Mitnahme
Hallo zusammen, wir alle kennen das Phänomen der kleinen Kartons oder Moebelstuecke, die in Berlin Ort: Berlin an der Hauswand stehen, oft mit einem Zettel versehen, auf dem nur kurz zu verschenken steht. In letzter Zeit habe ich mich gefragt, ob es eigentlich so etwas wie eine faire Etikette fuer diese spontanen Tauschaktionen gibt. Manchmal wirkt es wie ein wilder Westen, bei dem der Erste alles mitnimmt, was noch brauchbar aussieht, waehrend andere leer ausgehen. Mich wuerde interessieren, wie ihr das handhabt, wenn ihr etwas entdeckt, das ihr zwar spannend findet, aber vielleicht gar nicht zwingend braucht. Nehmt ihr es mit, um es zu sichern, oder lasst ihr es fuer jemanden stehen, der es wirklich noetig hat? Und wie geht ihr mit Leuten um, die diese Gratis-Stapel im Forum: Sperrmüll & Schätze als Moeglichkeit sehen, ihren eigenen Muell unauffaellig loszuwerden? Ich wuerde gerne eine Diskussion darueber starten, wie wir dieses nachbarschaftliche Prinzip der Muellvermeidung ohne Aerger mit dem Ordnungsamt oder der Hausverwaltung kultivieren koennen. Vielleicht gibt es ja auch Tipps, wie man solche kleinen Geschenke so praesentiert, dass sie nicht sofort als Sperrmuell missverstanden werden. Was meinst du dazu @Deneux67 oder @Tarik? Vielleicht habt ihr ja auch schon mal etwas Interessantes im Thema: Sperrmuell-Kieztage in Berlin: Verschenken statt Entsorgen gefunden oder habt eine Meinung dazu, wie wir unsere Funde bei Thema: DIY Upcycling Projekte aus dem Kiezfund oder Thema: Vom Bordstein zur Kunst: Die ungewoehnlichsten Fundstuecke im Kiez besser kommunizieren koennen. Beste Gruesse aus dem Kiez. :-)
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