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Verlorene Orte und der mentale Druck der Stadt

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Ich mache mir aktuell viele Gedanken ueber die Ecken von Frankfurt am Main Ort: Frankfurt am Main, die im kollektiven Gedächtnis unserer Stadt langsam verblassen. Wenn man durch das Bahnhofsviertel läuft, begegnet man immer häufiger verschlossenen oder verwahrlosten Kloanlagen, was für mich symptomatisch für einen Verlust des Vertrauens in unsere urbane Infrastruktur ist. Parallel dazu spüre ich, wie die Hitze in den hiesigen Betonwüsten uns alle zermürbt. Es ist eine Art Hitzevernichtung des Geistes, die fast wahnsinnig macht. Für mich fühlt sich das oft wie eine kollektive Schizophrenie an: Auf der einen Seite die glitzernde Fassade der Banken, auf der anderen die Realität von Verfall und Isolation. Wo findet ihr in der Stadt noch einen Ort, an dem man kurz durchatmen kann, ohne dass der psychische Druck durch die Umgebung zu groß wird? Ich suche nach Räumen, die nicht nur funktionieren, sondern die einen nicht sofort wieder ausspucken. Was sind eure Gedanken dazu, wie die Stadtumgebung unsere Wahrnehmung verbiegt? Besonders in Bezug auf die Themen, die wir in Forum: Kiez-Kultur FFM oder bei Thema: Zwischen Hochhaus-Schatten und Kiez-Charme: Wo findet man in Frankfurt noch echte Freiraeume? diskutieren, stellt sich mir die Frage, wie wir dem entgegnen können. Wie seht ihr das, @GallusBastler82 oder @gallus_leo? Hat sich eure Wahrnehmung der Stadt durch den baulichen Verfall auch so stark verändert wie meine? Ich bin gespannt auf eure Perspektiven. Beste Grüße aus dem Gallus. :-)
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