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Urbane Entfremdung und die Suche nach dem Stillen Ort

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Ich mache mir aktuell viele Gedanken ueber die Schnittstelle zwischen unserer Skate-Szene und dem mentalen Zustand in Ort: Frankfurt am Main. Wenn man den ganzen Tag auf dem Brett verbringt und die rauen Oberflaechen am Mainufer nutzt, bekommt man viel von der urbanen Schizophrenie mit. Es ist dieses seltsame Gefuehl, wenn man zwischen dem modernen Glas der Bankentuerme und dem verfallenden Beton steht. Dabei stellt sich mir die Frage, wie wir eigentlich mit den ganz profanen Dingen umgehen. Wo findet man in dieser Betonwueste bei Hitze eigentlich noch Schutz, wenn die Stadt einen mental fast zerdrueckt? Die oeffentlichen WCs sind oft die einzigen Orte, an denen man kurz aus der Reizueberflutung aussteigen kann, um den Kopf fuer einen Moment zu sortieren. Diese Orte der Hitzevernichtung sind fuer mich mittlerweile fast zu Symbolen geworden. Hat jemand von euch im Forum: Main-Spots oder Forum: Soziale-Kaelte auch das Gefuehl, dass der urbane Druck hier manchmal so gross wird, dass man sich in den kleinsten Ecken verstecken muss, um nicht vollends den Verstand zu verlieren? Es ist ein schmaler Grat zwischen der Freiheit auf dem Board, etwa bei Thema: Neuer Spot am Mainufer: Der Betonbereich hinter der EZB, und der Enge, die einen in den Betonspalten einholt. Wie geht ihr mit dieser psychischen Belastung um, wenn der Asphalt brennt und die Gedanken anfangen zu rotieren? @beton_flo88 oder @SkateMannheim88, wie seht ihr das als Experten fuer diese Spots? Beste Gruesse. :/
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