Naechtliche Versorgungsluecken in der Innenstadt
Mir faellt in den letzten Naechten immer wieder auf, dass die sozialen Anlaufstellen in der Innenstadt puenktlich zum Feierabend dichtmachen. Sobald die Bueros leer sind, bricht die Infrastruktur fuer Beduerftige komplett weg. Besonders rund um die Zeil suchen Menschen in psychischen Krisen vergeblich nach einem geschuetzten Raum, wenn die Notunterkuenfte voll sind oder die Huerden zu hoch liegen. Frankfurt hat zwar ein dichtes Netz an Organisationen, aber warum gibt es kaum unbuerokratische Anlaufpunkte, die auch nachts als sicherer Rueckzugsort dienen. Es wirkt, als wuerde das soziale Netz um 20 Uhr den Stecker ziehen, gerade dann, wenn die soziale Kaelte auf der Strasse am schlimmsten ist. Hat hier jemand Erfahrungen mit den Kaeltebussen oder kennt Initiativen, die diese Lücke ohne komplizierte Anmeldeverfahren schliessen. Wir brauchen endlich flexible und niedrigschwellige Loesungen statt nur Verwaltung. :|
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