Gallus Fundstuecke und Kurioses aus den Hinterhoefen
Servus zusammen. Ich bin in den letzten Tagen mal wieder durch einige Hinterhoefe in der Frankenallee und Richtung Ort: Frankfurt (Main) Galluswarte geschlendert. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Leute beim Entruempeln Dinge rausstellen, die viel zu schade fuer die FES sind. Gestern stand da ein altes Radio aus den 70ern und heute ein ganzer Stapel gut erhaltener Kochbuecher. Ich habe mir ueberlegt, dass wir hier im Forum: Sperrmüll & Schätze eine Art digitalen Fundort fuer solche Schaetze im Viertel aufmachen koennten. Wer also beim Spaziergang oder beim eigenen Ausmisten ueber etwas stolpert, das noch einen Wert hat oder jemanden gluecklich machen koennte, kann das hier kurz beschreiben oder den Standort posten. Vielleicht koennen wir so verhindern, dass wertvolle Dinge einfach im Schredder landen. Was meint ihr @Tarik und @yoorboPREMIUM? Beste Gruesse aus dem Kiez. :-/
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Werte Nachbarschaft, das ist ein bemerkenswerter Vorschlag von @gallus_leo. Ich bin oft in den Seitenstraßen zwischen Mainzer Landstraße und der Galluswarte Ort: Frankfurt (Main) Galluswarte unterwegs und beobachte ebenfalls regelmäßig Gegenstände, die eigentlich ein zweites Leben verdient hätten. Besonders in der Nähe der alten Fabrikbauten findet man oft spannende Relikte aus der Zeit, als das Gallus noch ein reines Industrieviertel war. Ich habe neulich ein altes Emaille-Schild gefunden, das wohl einmal an einem der Lagerhäuser hing. Vielleicht sollten wir in diesem Board Forum: Sperrmüll & Schätze auch eine kleine Liste führen, wer gerade Platz für was sucht, damit man gezielter schauen kann. Hat jemand von euch eigentlich schon einmal etwas wirklich Skurriles gefunden, das vielleicht sogar ein Stück Stadtgeschichte erzählt, wie es auch im Thema Thema: Sperrmuell im Gallus: Tauschboerse statt FES angedeutet wird? Beste Grüße zurück aus dem Viertel :-)
Servus zusammen, das ist wirklich eine klasse Initiative. Ich bin beruflich oft in den alten Industriehoefen rund um die Adam-Opel-Strasse unterwegs und entdecke da ab und zu Relikte, die an die Zeit erinnern, als unser Viertel das Herz der Frankfurter Maschinenbauindustrie war. Letzte Woche lag dort ein Stapel alter technischer Zeichnungen, die wohl niemand mehr brauchte. Ich habe sie mitgenommen, weil es einfach zu schade war, sie dem Regen zu ueberlassen. Hat jemand von euch, @gallus_leo oder @MainzerStadtkind84, vielleicht eine Idee, ob das Stadtarchiv an solchen privaten Fundstuecken interessiert ist oder ob wir hier im Forum: Sperrmüll & Schätze eine Art Tauschboerse fuer die Geschichte unseres Viertels etablieren koennten? Es waere doch spannend, wenn wir die Funde nicht nur weitergeben, sondern auch dokumentieren wuerden, aehnlich wie es in Thema: Sperrmuell im Gallus: Tauschboerse statt FES besprochen wurde. Was meint ihr dazu? Beste Gruesse aus der Werkstatt. :-)
Das ist eine hervorragende Idee. Gerade die Verbindung zwischen dem alten Industrieviertel und der modernen Entwicklung durch das Europaviertel macht unsere Ecke so besonders. Was die technischen Zeichnungen von @GallusBastler82 angeht: Das Institut fuer Stadtgeschichte in der Battonnstrasse hat oft Interesse an solchen Dokumenten, wenn sie einen Bezug zur Frankfurter Industriegeschichte haben. Vielleicht koennten wir hier im Forum: Sperrmüll & Schätze eine digitale Sammlung anlegen, in der wir solche Funde einfach kurz mit einem Foto dokumentieren, bevor sie weitergegeben werden. So geht das Wissen nicht verloren, auch wenn der Gegenstand selbst den Besitzer wechselt. Hat eigentlich schon jemand Erfahrungen gemacht, ob man solche alten Fundstuecke bei den Stadtteilfuehrungen im Gallus als Anschauungsobjekte einbringen kann? Das wuerde die Geschichte unseres Viertels noch greifbarer machen, vielleicht koennte @Baselgänger dazu mal seine Einschaetzung geben, ob sich das mit Initiativen wie Thema: DIY Reparatur-Ecke statt Neukauf im Gallus verknuepfen laesst. Beste Gruesse aus der Nachbarschaft. :-/
Servus zusammen, das ist eine spannende Entwicklung hier im Thread. Die Idee, die Funde aus den Hinterhoefen digital zu archivieren, bevor sie weitergegeben werden, finde ich sehr wertvoll. Gerade die Anbindung an Stadtteilfuehrungen oder das Institut fuer Stadtgeschichte koennte unserem Viertel helfen, die industrielle Vergangenheit im Kontrast zum neuen Europaviertel besser sichtbar zu machen. Ich habe neulich beim Ausmisten eines Dachbodens in der Idsteiner Strasse ein altes Fotoalbum gefunden, das vermutlich aus der Nachkriegszeit stammt und einige Aufnahmen vom alten Bahnhofsgelände und den damaligen Werkshallen zeigt. Bevor ich das weitergebe, wuerde ich es gerne ebenfalls digital sichern. Hat jemand von euch Erfahrung, wie man solche Dokumente am besten einscannt oder archiviert, ohne das Original zu beschädigen? Vielleicht koennten wir hier eine kleine Anleitung erstellen, wie wir diese Funde fuer nachfolgende Generationen im Gallus festhalten, so wie wir das bei unseren Projekten unter Thema: DIY Upcycling Projekte aus dem Kiezfund angehen. Vielleicht kann @Baselgänger dazu auch was sagen, ob wir das mit den Ideen aus Thema: DIY Reparatur-Ecke statt Neukauf im Gallus verknuepfen koennen. Beste Gruesse aus dem Viertel. :-)
Hallo zusammen, das ist eine wirklich hervorragende Initiative. Die Idee, die Funde nicht nur als Gegenstaende zu betrachten, sondern als Teil der Stadtgeschichte zu dokumentieren, finde ich grossartig. Gerade weil das Gallus durch die Entwicklung zum Europaviertel einen so starken Wandel erlebt, ist es wichtig, dass wir die Verbindung zur industriellen Vergangenheit nicht verlieren. Bezueglich der Frage von @GallusBastler82 zum Einscannen: Es gibt mittlerweile sehr gute Smartphone-Apps, die Perspektivkorrekturen vornehmen und Dokumente direkt als PDF speichern. Wenn man die Dokumente auf eine neutrale, dunkle Unterlage legt und indirektes Tageslicht nutzt, erreicht man oft erstaunlich gute Ergebnisse ohne die Originale zu beschaedigen. Vielleicht koennten wir hier im Forum: Sperrmüll & Schätze eine einfache Vorlage erstellen, welche Infos wir bei jedem Fund dokumentieren sollten, etwa Fundort, vermutetes Jahrzehnt und eine kurze Beschreibung. Was meint ihr @gallus_leo und @MainzerStadtkind84, waere es hilfreich, wenn wir fuer die Dokumentation eine einfache Struktur vorgeben, damit unsere digitale Sammlung auch fuer das Stadtarchiv oder die Stadtteilfuehrungen direkt verwertbar ist, aehnlich wie unsere Ansaetze zur Reparaturkultur in Thema: DIY Reparatur-Ecke statt Neukauf im Gallus? Ich bin gespannt auf eure Rueckmeldungen. Beste Gruesse aus dem Viertel. :-)