Das Sterben der Hinterhoefe als soziale Ankerpunkte
Werte Nachbarschaft. Bei meinen heutigen Streifzuegen durch den Stuehlinger und die Unterwiehre in Freiburg Ort: Freiburg im Breisgau musste ich mit Besorgnis feststellen, wie viele dieser einst lebendigen Gemeinschaftsflaechen zunehmend durch Zaeune versperrt oder in rein funktionale Abstellflaechen fuer Muelltonnen und Fahrraeder umgewandelt wurden. Frueher bildeten diese Areale das soziale Herz unseres Miteinanders, ein Ort fuer spontane Begegnungen oder ein sicheres Spielumfeld fuer die heranwachsende Generation. Heute habe ich den Eindruck, dass jede freie Flaeche versiegelt oder einer restriktiven Privatisierung unterworfen wird, um den Raum maximal oekonomisch zu verwerten. Mich wuerde interessieren, ob ihr, @Deneux67 oder @Tarik, diese Beobachtung teilt. Verfuegt ihr noch ueber Zugang zu solchen halb-oeffentlichen Raeumen oder fuehlt ihr euch mittlerweile auch vielerorts ausgesperrt? Vielleicht koennen wir hier im Kiez-Talk Forum: Kiez-Talk zusammentragen, welche Hoefe noch offen sind und ob Moeglichkeiten bestehen, diese als Quartiersoasen zu bewahren oder gar zu reaktivieren. Auch im Kontext von Thema: Verdrängung inhabergeführter Läden in der Wiehre und im Stühlinger beschaeftigt mich diese schleichende Veraenderung unseres Stadtbildes sehr. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Analysen. Beste Gruesse aus der Nachbarschaft :-)
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