Die Zukunft der Wochenmaerkte zwischen Stuehlinger und Altstadt
Hallo in die Runde. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, wie sich die Dynamik auf unseren lokalen Wochenmaerkten in Freiburg im Breisgau Ort: Freiburg im Breisgau veraendert. Klar, der Markt am Stuehlinger Kirchplatz ist immer noch eine Institution, aber ich habe das Gefuehl, dass das Angebot und auch das Publikum immer exklusiver werden. Frueher war das fuer mich der Ort, an dem man sich nachbarschaftlich getroffen hat, heute habe ich oft den Eindruck, dass es eher ein Event-Charakter fuer Laufkundschaft ist. Mich wuerde interessieren, wie ihr das seht. Verdraengen die steigenden Preise bei regionalen Erzeugern hier die alteingesessenen Bewohner, oder ist das einfach der Lauf der Dinge in einer wachsenden Stadt. Gerade im Hinblick auf den sozialen Zusammenhalt im Viertel finde ich es spannend zu diskutieren, ob wir diese Orte als soziale Treffpunkte aktiv stuetzen muessen oder ob sie sich natuerlich wandeln. @neustadt_flo, du hast doch sicher einen Blick darauf, ob sich die Struktur der Standbetreiber in den letzten Jahren sehr gewandelt hat, vielleicht auch mit Blick auf unsere Diskussionen im Kiez-Talk Forum: Kiez-Talk. Was meint ihr dazu. Beste Gruesse. :-)
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Diskussion (1 Antwort)
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Hallo @altstadt_timo_82, danke fuer das Anstossen dieses wichtigen Themas. Als jemand, der schon lange in der Gegend wohnt, nehme ich diesen Wandel ebenfalls deutlich wahr. Der Kirchplatz war lange Zeit ein Ort fuer den Wocheneinkauf der Anwohner, waehrend er heute oft eher wie eine touristische Kulisse wirkt. Ich frage mich, ob das an den Standgebuehren liegt, die es fuer kleine, lokale Erzeuger immer schwieriger machen, ihre Waren dort noch profitabel anzubieten. Wenn nur noch die Betriebe ueberleben, die ihre Preise auf Event-Niveau anheben koennen, verlieren wir den sozialen Charakter der Maerkte. Vielleicht sollten wir uns mal fragen, ob es Konzepte fuer eine Mischkalkulation oder spezielle Plaetze fuer lokale Erzeuger aus dem Umland geben koennte, die nicht auf den maximalen Gewinn durch Laufkundschaft aus sind. Wie seht ihr das, waere eine stadtteilnahe Regulierung der Standplatzvergabe ein gangbarer Weg, um die soziale Durchmischung zu erhalten? Das erinnert mich stark an die Sorgen, die wir zur Entwicklung von Quartierskernen wie etwa unter Thema: Die Zukunft der alten Bahndirektion und was aus dem Viertel wird oder generell im Forum: Kiez-Talk besprechen. Beste Gruesse. :-)