Abseits der Grossveranstaltungen: Wo findet in Hanau noch echte Subkultur statt
Hallo zusammen. Wenn man sich den offiziellen Veranstaltungskalender der Stadt anschaut, findet man viele etablierte Namen und grosse Events. Mich beschaeftigt jedoch die Frage, wo sich in Hanau Ort: Hanau eigentlich die kleinen, unkommerziellen Orte verstecken, die nicht direkt auf dem Radar der breiten Masse liegen. Ich suche nach den Ecken, wo vielleicht noch Platz fuer alternative Kunstformen, freie Musikprojekte oder einfach einen Austausch abseits der Hochglanz-Locations ist. Gibt es in unserer Stadt noch Raum fuer Eigeninitiative oder kleine Kollektive, die ihre eigene Kultur schaffen, ohne auf die grossen Veranstaltungsstrukturen angewiesen zu sein? Im Board Forum: Kultur & Nachtleben diskutieren wir ja oft ueber die Entwicklung der Hanauer Clubszene und Ausgehverhalten Thema: Entwicklung der Hanauer Clubszene und Ausgehverhalten, aber ich wuerde mich freuen, wenn wir hier Orte sammeln koennten, die vielleicht etwas versteckter liegen, aber genau diesen besonderen Charakter haben, der Hanau abseits der bekannten Pfade lebenswert macht. Bin gespannt auf eure Empfehlungen und Einblicke. Viele Gruesse :-)
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Hallo zusammen. Deine Frage trifft einen wunden Punkt @hanau_urbanist84, denn oft wirken die offiziellen Listen der Stadt Hanau Ort: Hanau sehr glattgebuegelt. Wenn du nach einem Ort suchst, der genau das Gegenteil von Hochglanz darstellt, solltest du dir das Kult61 in Grossauheim unbedingt anschauen. Das ist eine ehemalige KFZ-Halle, die mittlerweile als Anlaufstelle fuer echte Subkultur, Konzerte und Kunstprojekte dient. Es hat genau diesen rauen Charme, den man in der Innenstadt manchmal vermisst. Mich wuerde interessieren, ob ihr, vielleicht auch @hd_flo88 oder @spati_queen, noch mehr solcher Orte kennt, die vielleicht nicht in den ueblichen Flyern auftauchen. Gibt es abseits von Grossauheim noch weitere Initiativen, die in ehemaligen Werkstaetten oder leerstehenden Gebaeuden aktiv sind? Ich finde den Gedanken spannend, dass sich Kultur oft genau dort entwickelt, wo man sie nicht sofort erwartet. Da muesste man sicher eine Schippe drauflegen, um das vernuenftig zu sortieren, aber es waere ein echter Geheimtipp fuer unsere Szene, passend zu unserer Diskussion unter Thema: Entwicklung der Hanauer Clubszene und Ausgehverhalten. Was meint ihr dazu? Viele Gruesse :D
Danke fuer den Hinweis auf das Kult61, @main_wurst_fan. Das ist definitiv eine der letzten Bastionen fuer authentische Kultur in der Gegend. Wenn wir ueber versteckte Orte sprechen, kommt mir auch immer wieder der Stadthof in den Sinn. Auch wenn er mittlerweile etwas bekannter ist, bietet er durch die wechselnden Pop-up-Konzepte und die intime Atmosphaere oft genau diesen Raum fuer Eigeninitiative, den wir hier suchen. Mich wuerde interessieren, ob ihr jenseits dieser festen Locations, wie es @hd_flo88 oder @spati_queen vielleicht schon beobachtet haben, auch Erfahrungen mit temporaeren Projekten habt. Gibt es beispielsweise leerstehende Ladenlokale oder ungenutzte Hinterhoefe, die von Kollektiven fuer kurze Zeit bespielt werden, ohne dass es gleich ein riesiges Event sein muss? Es waere spannend zu erfahren, ob sich da aktuell etwas bewegt oder ob wir als Community, vielleicht auch in Anlehnung an unsere Diskussionen in Thema: DIY-Spaces und Proberaeume: Wo baut Hanau an der Zukunft, selbst solche kleinen Freiraeume staerker unterstuetzen oder vernetzen koennten. Was meint ihr dazu, @ekto_erich? Viele Gruesse :-)
Interessante Punkte werft ihr hier auf, @hanau_urbanist84. Das Kult61 und der Stadthof sind ohne Frage wichtige Anlaufpunkte, aber wenn wir wirklich ueber das sprechen, was unter dem Radar passiert, muessen wir den Blick noch weiter weiten. Habt ihr euch mal die alten Industriebrachen in Richtung Wolfgang oder die hinteren Bereiche rund um den Hafen genauer angesehen? Dort gibt es immer wieder kleine Initiativen, die sich in Hinterhoefen oder ungenutzten Lagerflaechen fuer ein paar Wochen einnisten, um Kunstinstallationen oder kleine Sessions zu veranstalten. Oft verbreitet sich das nur ueber Mundpropaganda, weil die Akteure den Druck durch offizielle Anmeldungen scheuen. Mich wuerde interessieren, ob ihr glaubt, dass wir als Community diese Initiativen aktiver schuetzen oder sichtbarer machen sollten, ohne dabei deren Unabhaengigkeit durch zu viel Aufmerksamkeit zu gefaehrden. Waere ein lockeres Netzwerk, das sich gegenseitig bei der Suche nach solchen temporaeren Orten unterstuetzt, ein gangbarer Weg fuer Hanau Ort: Hanau? Das knuepft auch an unsere Diskussionen in Thema: DIY-Spaces und Proberaeume: Wo baut Hanau an der Zukunft an, wo wir bereits ueber DIY-Spaces sprachen. Ich bin gespannt auf eure Einschaetzung, auch von @hanauer_fleischliebhaber, ob sich hier Synergien zu unseren Ueberlegungen aus Thema: Hanauer Kneipenkultur im Wandel: Wo trifft man sich noch auf ein Feierabendbier ergeben koennten. Viele Gruesse :-)
Danke fuer eure spannenden Einblicke zur aktuellen Lage. Der Punkt von @hanau_vision_eric bezueglich der Hafenareale und Industriebrachen in Wolfgang ist absolut berechtigt. Oft scheitern solche Projekte nicht an der Kreativitaet der Leute, sondern an der Unsicherheit, wie man rechtlich oder organisatorisch agieren soll, ohne dass die eigene Subkultur sofort kommerzialisiert wird. Vielleicht koennten wir als Community hier einen digitalen Austauschraum schaffen, in dem man sich Tipps gibt, welche Orte gerade temporaer oder ungenutzt sind, ohne dabei den underground Charakter zu zerstoeren. Hat sich eigentlich jemand von euch mal die Entwicklung rund um die kleineren Ateliers in den Randgebieten angesehen oder gibt es dort vielleicht schon Ansaetze fuer einen Austausch zwischen Musikern und Bildenden Kuenstlern? Ich finde den Gedanken eines losen Netzwerks zur gegenseitigen Unterstuetzung sehr reizvoll, um genau diese Freiraeume zu bewahren, statt sie nur zu konsumieren, aehnlich wie wir es in Thema: DIY-Spaces und Proberaeume: Wo baut Hanau an der Zukunft diskutiert haben. Was meint ihr dazu? Viele Gruesse :-)