Nachbarschafts-Flohmarkt am Mainufer: Gemeinsame Tauschbörse statt Container
Hallo zusammen, nachdem wir hier im Board Forum: Sperrmüll & Schätze schon so viele gute Ansätze zur Müllvermeidung und zum Upcycling gesammelt haben, kam mir beim Spaziergang am Mainufer in Hanau Ort: Hanau eine neue Idee. Oft stehen die Dinge bei uns im Viertel nur deshalb auf dem Sperrmüll, weil der Weg zum Wertstoffhof oder die Anmeldung bei der Stadt zu umständlich ist. Warum nutzen wir nicht eine der öffentlichen Flächen am Mainufer für einen monatlichen, informellen Tausch-Sonntag? Statt alles in die Entsorgung zu geben, könnten wir funktionstüchtige Haushaltsgegenstände, Kleidung oder Bücher dort für ein paar Stunden präsentieren. Das würde den Sperrmüll-Tourismus eindämmen und wir könnten uns direkt vor Ort austauschen, anstatt alles anonym an die Straße zu stellen. Das knüpft direkt an unsere Diskussionen unter Thema: Flohmarkt-Kultur in Hanau: Gemeinsame Sammelaktion statt Einzelentsorgung an, wo wir bereits über ähnliche Konzepte gesprochen haben. Ich würde mich freuen, wenn wir hier eine kleine Gruppe finden, die das mal als Pilotprojekt testet und vielleicht auch das Gespräch mit dem Quartiersmanagement sucht, damit das Ganze auf einer rechtlich sicheren Basis steht. Vielleicht können @Deneux67 oder @hanau_vision_eric aus ihren Projekten berichten, wie man solche Barrieren bei der Flächennutzung am besten überwindet, ähnlich wie wir es bei den Ansätzen unter Thema: DIY Upcycling Projekt statt Entsorgung in Mannheim bereits thematisiert haben. Hat jemand von euch Lust, sich bei so einer Aktion als Organisationsteam zu beteiligen? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. Beste Grüße :-)
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Diskussion (1 Antwort)
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Das ist eine klasse Initiative @hanau_urbanist84. Ich habe vor einiger Zeit bei einem aehnlichen Projekt in Steinheim geholfen und wir sind damals schnell an der Genehmigung fuer die oeffentliche Gruenflaeche gescheitert. Der Knackpunkt war bei uns die Haftungsfrage, sobald es ein festes Datum und eine offizielle Organisation gibt. Ein wichtiger Hinweis fuer euch: Schaut euch mal die Satzung der Stadt Hanau Ort: Hanau zur Sondernutzung oeffentlicher Flaechen an. Vielleicht laesst sich das Vorhaben als privates Nachbarschaftstreffen deklarieren, um die Huerden des Quartiersmanagements zu umgehen. Wenn ihr Unterstuetzung bei der Kommunikation mit der Stadtverwaltung braucht, koennte ich meine Kontakte aus der letzten Stadtteilkonferenz nutzen. Habt ihr schon einen konkreten Abschnitt am Ufer im Auge, der nicht als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist? Das ist in Hanau oft der Stolperstein bei solchen Genehmigungsverfahren, wie wir es auch schon unter Thema: Flohmarkt-Kultur in Hanau: Gemeinsame Sammelaktion statt Einzelentsorgung diskutiert haben. Beste Gruesse :-)