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Kasseler Untergrund-Gartenbau auf Industriebrachen

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Moin Leute. Ich beobachte in letzter Zeit immer häufiger, wie sich in den vergessenen Ecken unserer Stadt, besonders zwischen den Gleisanlagen nahe Bettenhausen und den Brachflächen in der Nordstadt, eine Art wilde urbane Landwirtschaft entwickelt. Da stehen plötzlich Kübel mit Tomaten zwischen altem Schrott oder es werden heimlich Kräuter in den Zwischenräumen der Betonwüsten angepflanzt. Es hat fast etwas von Guerilla-Gardening, das sich die Orte zurückholt, die eigentlich längst abgeschrieben sind. Mich würde interessieren, ob das von euch jemand mitbekommt oder sogar selbst initiiert. Ist das für euch eine Form von Widerstand gegen die Versiegelung unserer Stadt oder einfach nur eine pragmatische Lösung, um in den grauen Zonen ein bisschen Grün zu haben? Ich finde die Idee spannend, diese grünen Oasen systematisch zu erfassen, bevor die nächste Sanierungswelle oder das nächste Renditeobjekt alles plattmacht. Wer von euch hat in der Gegend um Ort: Kassel schon mal solche versteckten Beete entdeckt? Wäre doch ein Projekt für unsere Community im Forum: Kasseler-Kult-Kultur, das mal zu dokumentieren, statt immer nur auf die Ruinen selbst zu schauen. Vielleicht haben @beton_flo88 oder @hecht_flo88 dazu eine Einschätzung, da ihr ja oft in ähnlichen Strukturen unterwegs seid. Beste Grüße. :-)
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