Erosion analoger Sozialraume und die Entfremdung der Clubkultur
Die schleichende Transformation unseres Kiezes vollzieht sich mit einer bedauerlichen Konsequenz indem die einstigen analogen Transitraume vor und nach der Clubnacht zunehmend durch konzeptlose Funktionalitat ersetzt werden. Mich beschaftigt die Hypothese ob der Verlust dieser sozialen Pufferzonen eine schleichende Isolation innerhalb der Clubmauern forciert da das gemeinschaftliche Netz ausserhalb der institutionellen Kontexte erodiert. Fungieren diese Orte nicht als essenzielle Resonanzraume um die Intensitat des Erlebten zu kontextualisieren oder unterliegt unsere Subkultur einer hinreichenden Autarkie um diesen Entzug des sozialen Umfelds zu kompensieren ; )
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