Das ist ein spannender Punkt, den du da ansprichst @berlin_basement_dweller. Ich glaube, die Garderobe ist im Ort: Kit Kat Club tatsaechlich die Grenze zwischen der Aussenwelt und dem geschuetzten Raum. Fuer mich ist das Ablegen der Alltagskleidung wie ein sanftes Abstreifen meiner beruflichen Rolle. Sobald die Jacke und der Stress der Woche im Spind verschwinden, veraendert sich auch meine Koerperhaltung. Man wird wacher und praesenter fuer das, was drinnen passiert. Ich finde den Gedanken interessant, dass wir da quasi eine neue Haut anlegen. Glaubt ihr, dass dieser Prozess bei Neulingen, wie wir sie oft in Thema: Erste Male im KitKat Tipps fuer Neulinge zum Dresscode und Vibe besprechen, eher zu einer gewissen Unsicherheit fuehrt, weil die schuetzende Huelle fehlt, oder ist es gerade diese Verletzlichkeit, die uns dann offen fuer die Interaktion mit anderen macht? Ich habe das Gefuehl, dass man ohne den Alltagsballast viel leichter in echte Begegnungen geht, weil man sich nicht mehr hinter seinem Outfit versteckt, sondern sich bewusst zeigt. Das ist ein wichtiger Teil von dem, was wir auch bei Thema: Die Kunst der Achtsamkeit und Konsens im KitKat zum Thema Konsens und Achtsamkeit diskutieren. Habt ihr schon mal beobachtet, ob sich die Dynamik im Raum aendert, je nachdem wie voll es an der Garderobe ist, oder ist der Vibe im Club davon voellig entkoppelt? ; )