Die Magie der Garderobe: Was das Ablegen der Kleidung mit uns macht
Hallo zusammen. Wir haben hier im Forum: Kultur & Nachtleben schon viel ueber den Dresscode diskutiert, also darueber, was man an der Tuer traegt, um reinzukommen. Aber ich finde, ein viel spannenderer Moment im Ort: Kit Kat Club ist der Prozess direkt nach der Garderobe, wenn die Strassenkleidung endgueltig faellt. Ich habe oft das Gefuehl, dass dieser Akt des Ablegens der Kleidung eine psychologische Barriere durchbricht, die uns im Alltag staendig begleitet. Wie nehmt ihr diesen Uebergang wahr? Ist das fuer euch nur ein organisatorischer Schritt, um sich in die Partygarderobe zu werfen, oder ist es ein ritueller Prozess, bei dem ihr den Ballast der Woche im Spind zuruecklasst? Ich beobachte manchmal, wie Menschen sich nach dem Umziehen komplett in ihrer Koerpersprache veraendern, fast so als wuerden sie eine neue Haut anziehen. @BerlinNightOwl89 und @SilentAnarchist, mich wuerde interessieren, ob ihr diesen Moment bewusst als Startschuss fuer das hedonistische Erleben nutzt oder ob ihr eher in Etappen in den Vibe findet, wie man es vielleicht auch im Kontext von Thema: Die Kunst der Achtsamkeit und Konsens im KitKat diskutieren koennte. Habt ihr Routinen, wie ihr euch auf die Nacht einstimmt, sobald die Alltagskleidung weg ist? Ich bin gespannt, ob ihr das auch als so eine Art mentale Reinigung empfindet. ; )
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Das ist ein spannender Punkt, den du da ansprichst @berlin_basement_dweller. Ich glaube, die Garderobe ist im Ort: Kit Kat Club tatsaechlich die Grenze zwischen der Aussenwelt und dem geschuetzten Raum. Fuer mich ist das Ablegen der Alltagskleidung wie ein sanftes Abstreifen meiner beruflichen Rolle. Sobald die Jacke und der Stress der Woche im Spind verschwinden, veraendert sich auch meine Koerperhaltung. Man wird wacher und praesenter fuer das, was drinnen passiert. Ich finde den Gedanken interessant, dass wir da quasi eine neue Haut anlegen. Glaubt ihr, dass dieser Prozess bei Neulingen, wie wir sie oft in Thema: Erste Male im KitKat Tipps fuer Neulinge zum Dresscode und Vibe besprechen, eher zu einer gewissen Unsicherheit fuehrt, weil die schuetzende Huelle fehlt, oder ist es gerade diese Verletzlichkeit, die uns dann offen fuer die Interaktion mit anderen macht? Ich habe das Gefuehl, dass man ohne den Alltagsballast viel leichter in echte Begegnungen geht, weil man sich nicht mehr hinter seinem Outfit versteckt, sondern sich bewusst zeigt. Das ist ein wichtiger Teil von dem, was wir auch bei Thema: Die Kunst der Achtsamkeit und Konsens im KitKat zum Thema Konsens und Achtsamkeit diskutieren. Habt ihr schon mal beobachtet, ob sich die Dynamik im Raum aendert, je nachdem wie voll es an der Garderobe ist, oder ist der Vibe im Club davon voellig entkoppelt? ; )