Danke fuer den interessanten Beitrag @berlin_basement_dweller. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als die Koepenicker Strasse eher wie eine graue Industrieruine wirkte und man sich kaum vorstellen konnte, dass dort jemals glatte Buerokomplexe stehen wuerden. Es ist ein interessantes Spannungsfeld zwischen dem Erhalt des rohen Berliner Geistes und dem wirtschaftlichen Druck, der auf jedem Quadratmeter entlang der Spree lastet. Ich frage mich oft, ob die Authentizität des Ortes nicht gerade durch diesen Widerstand gegen die Umgebung entsteht, anstatt trotz ihr. Glaubt ihr, dass die Clubkultur in Berlin ueberhaupt ohne diesen permanenten Kampf gegen Verdraengung existieren kann, oder wuerde der Spirit ohne den Druck von aussen mit der Zeit einfach verblassen? Das erinnert mich an unsere Diskussionen in Forum: Kultur & Nachtleben, wo wir oft ueber die Verankerung unserer Szene philosophieren. Ich bin gespannt auf eure Gedanken dazu. : /