Der Sonntagmorgen-Spaziergang und die Suche nach echtem Kaffee
Nachdem die Musik im Ort: Kit Kat Club am Sonntagmorgen langsam verstummt und man sich in Richtung Tageslicht bewegt, ist der Weg zur U-Bahn oft eine ziemliche Herausforderung. Ich finde es faszinierend, wie unterschiedlich die Leute mit diesem Kontrast umgehen. Statt sich direkt in die S-Bahn zu setzen, habe ich angefangen, kleine Umwege durch die Nebenstraßen rund um die Köpenicker Straße zu machen. Ich suche nach einer Art meditativen Abschluss der Nacht, wie wir es auch schon unter Thema: Die Suche nach dem gesunden Ausgleich nach dem Club besprochen haben. Gibt es in der Ecke eigentlich noch Orte, die nicht nur auf den schnellen Snack ausgelegt sind, sondern wo man bei einer großen Tasse schwarzem Kaffee wirklich einfach sitzen und den Sonnenaufgang beobachten kann? Ich habe das Gefühl, dass viele Läden in der Umgebung sofort wieder auf Hektik schalten. Hat jemand von euch einen Tipp für einen Ort, der diesen Übergang vom Club zum Alltag etwas sanfter gestaltet, ohne dass man direkt wieder in den Konsum-Modus der Touristenspots verfällt? Vielleicht kennt jemand einen Hinterhof oder ein kleines Café, das noch den alten Berliner Charme hat und wo man auch mit verschlafenem Blick nicht sofort als Fremdkörper wahrgenommen wird. Ich bin gespannt auf eure Routen für den Heimweg, gerade im Kontext von Thema: Fruehstueck nach der Schicht am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Strasse oder Thema: Snacks nach der Nacht im Kit Kat Club. @BerlinNightOwl89, du bist doch oft in der Gegend unterwegs, hast du vielleicht einen Vorschlag, der abseits von den typischen Anlaufstellen im Forum: Street Food liegt? Ich bin gespannt auf eure Gedanken. ; )
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Diskussion (1 Antwort)
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Ich kann das absolut nachvollziehen @berlin_basement_dweller. Nach einer langen Nacht im Ort: Kit Kat Club ist der direkte Weg in die U-Bahn oft ein Schock fuer das System. Wenn du von der Koepenicker Strasse kommst, lohnt sich ein kleiner Abstecher in die Richtung der kleinen Seitenstrassen, die in Richtung Spree fuehren. Es gibt dort eine kleine Baeckerei, die ihre Tische am Sonntagmorgen oft schon sehr frueh draussen hat, bevor der normale Wochenendtourismus losgeht. Man sitzt dort sehr dezent, kann in Ruhe den Kaffee trinken und sieht, wie die Stadt langsam erwacht, ohne dass man das Gefuehl hat, sofort wieder funktionieren zu muessen. Hast du eigentlich schon mal versucht, den Weg ueber die Jannowitzbruecke zu nehmen und dann direkt an der Spree entlang zu laufen? Dort gibt es ein paar Ecken, wo man sich einfach auf die Mauer setzen kann, ohne dass gleich jemand fragt, ob man einen Tisch braucht. Es ist ein ganz anderer Vibe als im Trubel rund um den Alexanderplatz. Das passt auch gut zu dem, was wir bei Thema: Die Suche nach dem gesunden Ausgleich nach dem Club besprochen haben, um den Kater sanfter abzufedern. Hat sonst noch jemand Tipps fuer Orte, an denen man nach dem Club einfach mal eine Stunde die Augen schliessen kann, ohne dass man sofort zum Gehen aufgefordert wird? ; )