Was hat es mit den alten Grenzsteinen abseits der Pfade auf sich?
Servus zusammen. Bin in letzter Zeit viel abseits der markierten Wanderwege rund um Lambrecht unterwegs gewesen, besonders oberhalb der alten Tuchmacherpfade. Dabei sind mir immer wieder Grenzsteine aufgefallen, die teilweise tief in der Erde stecken und Markierungen tragen, die auf keiner modernen Karte auftauchen. Es wirkt fast so, als ob unsere Vorfahren das Tal in Segmente unterteilt haben, die heute komplett in Vergessenheit geraten sind. Hat jemand von euch schon einmal diese alten Steinsetzungen bemerkt, wenn ihr nachts im Wald unterwegs seid? Es geht mir nicht um Esoterik, sondern um die Frage, ob diese Steine vielleicht alte Flurgrenzen markieren, die historisch gesehen eine andere Bedeutung hatten als die heutigen Forstgrenzen. Besonders in der Nähe der ehemaligen Steinbrüche scheint es eine Ansammlung dieser Markierungen zu geben. Falls jemand von euch sich mit der lokalen Kartografie auskennt oder vielleicht sogar Zugriff auf alte Katasterpläne hat, die nicht öffentlich einsehbar sind, wuerde mich ein Austausch dazu sehr interessieren. Manchmal habe ich das Gefuehl, dass der Wald hier noch eine ganz andere Sprache spricht, wenn man die offiziellen Wege verlaesst. Beste Gruesse aus dem Tal. :-)
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