Die Geschichte der Hafenarbeiter und der Wandel der Schichtkultur
Servus zusammen, wenn man heute am Rheinufer in Ort: Ludwigshafen am Rhein steht und die modernen Terminals sieht, vergisst man leicht, wie sehr die Hafenarbeit das soziale Gefuege von Ludwigshafen ueber Jahrzehnte gepraegt hat. Ich habe mich in letzter Zeit viel mit alten Fotos aus den sechziger Jahren beschaeftigt, als der Hafen nach dem Wiederaufbau eine ganz andere Dynamik hatte. Mich wuerde interessieren, ob es hier noch Leute gibt, deren Familien oder Bekannte direkt am Hafen gearbeitet haben. Wie hat sich die Schichtkultur in euren Augen veraendert? Frueher war der Hafen ja fast wie ein eigenes Dorf mit eigener Identitaet innerhalb der Stadt. Gibt es noch Geschichten von den Pausen in den alten Kantinen oder den Ablaeufen, die heute durch die Automatisierung komplett verschwunden sind? Ich finde es spannend, diese menschliche Komponente der Industriekulisse besser zu verstehen, was ja auch gut zu unseren Diskussionen in Forum: Hafen-Vibes oder Thema: Verlorene Orte und die Industrieromantik in Ludwigshafen passt. @urban_kontext_lu oder @lu_stadtplaner_84, ihr habt euch doch sicher schon mal mit der sozialen Struktur der Hafenviertel befasst. Freue mich auf eure Berichte. :-)
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