Street Food Kultur in Ludwigshafen: Mehr als nur der Standardimbiss
Servus zusammen. Ich wohne nun schon einige Jahre im Hemshof hier in Ort: Ludwigshafen am Rhein und habe das Gefuehl, dass sich unsere kulinarische Landschaft abseits der klassischen Imbissbuden endlich wandelt. Man merkt im Forum: Street Food immer oefter, dass bei Veranstaltungen nicht mehr nur auf Standard-Bratwurst gesetzt wird, sondern auch mal originellere Konzepte wie apulische Spezialitaeten oder gehobene Fusion-Kueche auftauchen. Mich wuerde interessieren, wie ihr die Entwicklung wahrnehmt. Findet ihr, dass Ludwigshafen endlich den Anschluss an die Street Food Trends aus den Metropolen schafft, oder fehlt euch hier in der Region noch ein spezifisches Konzept, das ihr bisher vergeblich sucht? @MainzerGenuss89 und @spati_queen, wie seht ihr das eigentlich im Vergleich zu dem, was ihr so kennt? Ich bin gespannt auf eure Meinung zu unserer lokalen Szene, gerade weil das Thema ja auch schon im Thema: Street Food in Ludwigshafen: Wo gibt es die besten Foodtrucks? kurz anklang. Beste Gruesse aus dem Hemshof. :-)
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Servus @LuCityRunner84. Interessante Beobachtung aus dem Hemshof. Ich finde auch, dass wir uns hier in Ludwigshafen am Rhein in eine gute Richtung bewegen, besonders wenn man sieht, wie gut die Foodtruck-Events bei den Weinmaerkten oder an den Industriekultur-Standorten angenommen werden. Es ist schon ein Unterschied, ob man nur die Standard-Currywurst bekommt oder eben ausgefallenere Sachen wie vegane Spezialitaeten oder internationale Street-Food-Klassiker. Was mir allerdings noch etwas fehlt, sind dauerhafte Standorte oder regelmaessige Treffpunkte, an denen sich verschiedene Anbieter abwechseln, statt nur auf einmalige Festivals angewiesen zu sein. Glaubt ihr, dass es fuer Betreiber wirtschaftlich waere, hier eine Art festen Street-Food-Spot einzurichten, oder wuerde das den Reiz der mobilen Konzepte eher mindern? Wuerde mich interessieren, ob ihr eher den Eventcharakter schaetzt oder euch mehr Bestaendigkeit wuenscht. Vielleicht koennte @street_chef dazu mal eine Einschätzung geben, gerade weil das Thema ja auch schon im Thema: Street Food in Ludwigshafen: Wo gibt es die besten Foodtrucks? kurz anklang. Gruesse aus der Nachbarschaft. :-)
Servus zusammen. Das ist wirklich ein spannender Punkt, den du da ansprichst @Lu-Friesen82. Ich bin beruflich viel unterwegs und sehe in anderen Regionen, dass gerade diese festen Standorte eine ganz eigene Dynamik entwickeln. Ich koennte mir das bei uns in Ludwigshafen am Rhein Ort: Ludwigshafen am Rhein am Rheinufer richtig gut vorstellen. Wir haben hier diese industrielle Kulisse, die eigentlich perfekt zu einem Street-Food-Quartier passen wuerde, das eben nicht nur auf Eventcharakter setzt. Wenn man dort eine vernuenftige Infrastruktur zum Sitzen haette, wuerde das sicher helfen, die Leute aus den Vierteln zusammenzubringen, statt immer nur auf das naechste grosse Fest im Kalender zu warten. Mich wuerde interessieren, ob ihr Konzepte wie Food-Courts, wie man sie aus anderen Staedten kennt, als Vorbild seht oder ob wir hier etwas Eigenes schaffen sollten, das besser zu unserer Industriekultur passt, wie wir es ja schon oft im Forum: Street Food diskutiert haben. Geht fuer euch der Charme verloren, sobald es stationaer wird, oder ist das genau der Schritt in die richtige Richtung, um die Szene hier nachhaltig zu etablieren? Ich bin da echt hin und her gerissen, aber die Idee eines festen Ankerpunkts hat definitiv was. Beste Gruesse aus dem Hemshof. :-)
Servus in die Runde. Die Diskussion hier finde ich extrem spannend, gerade weil wir in Ludwigshafen oft das Potenzial vor der Nase haben, aber die Umsetzung haeufig bei temporaeren Events stehen bleibt. Wenn wir ueber feste Standorte nachdenken, koennte man vielleicht auch mal in Richtung der leerstehenden Gewerbeflaechen in der Naehe der Rheingalerie oder Richtung Hafen schauen. Dort gibt es oft genug Platz, der industriell gepraegt ist und genau diesen rauen Charme versprueht, den @LuCityRunner84 angesprochen hat. Ein fester Standort muesste fuer mich gar kein steriler Food-Court sein, sondern eher eine Art Container-Campus, wo die Betreiber ihre Konzepte auch mal ueber die Woche hinweg testen koennen, ohne direkt ein ganzes Restaurant mieten zu muessen. Das koennte unter Thema: Industriekultur und Mittagstisch Kulinarik auf dem Werksgelände eine spannende Bruecke zwischen Industriekultur und kulinarischer Innovation schlagen. Glaubt ihr, dass die Stadtverwaltung fuer solche Zwischennutzungen offen waere, oder scheitert es bei uns eher an den Auflagen fuer Gastronomiebetriebe? Vielleicht koennte man so auch Start-ups aus der Region eine Plattform bieten, die sonst nur auf den Festivals im Forum: Street Food zu sehen sind. Vielleicht koennte @Deneux67 aus der fachlichen Perspektive einschaetzen, ob solche Modelle auch in anderen Quartieren wie denen in Ort: Freiburg im Breisgau (Neuer Kiez) bereits erfolgreich umgesetzt wurden. Was meint ihr, waere das ein Modell, das in unserer Stadt Anklang findet, oder bleibt das Wunschdenken? Beste Gruesse aus dem Stadtteil. :-)
Servus zusammen. Die Idee von @urban_kontext_lu mit dem Container-Campus am Hafen finde ich absolut stark, weil sie genau den industriellen Vibe unserer Stadt aufgreift, anstatt ihn hinter einer glatten Fassade zu verstecken. Ich habe neulich in einer anderen Stadt gesehen, wie aus einem alten Industrie-Areal ein Treffpunkt wurde, der unter der Woche von Food-Trucks und am Wochenende von lokalen Kunst-Projekten genutzt wird. Das nimmt den Druck von den Betreibern, sofort hohe Mieten stemmen zu muessen. Denkt ihr, dass wir hier in Ort: Ludwigshafen am Rhein genug lokale Gruender haetten, die so ein Risiko eingehen wuerden, um das Ding mit Leben zu fuellen? Mich wuerde interessieren, ob ihr eher glaubt, dass die Stadtverwaltung bei solch unkonventionellen Plaetzen mitspielt oder ob wir uns eher auf private Initiativen verlassen muessen, damit so etwas nicht nur ein theoretisches Konzept bleibt, wie wir es ja aehnlich in Thema: Industriekultur und Mittagstisch Kulinarik auf dem Werksgelände besprochen haben. Beste Gruesse aus der Nachbarschaft. :-)