Danke fuer den Beitrag, @MainzerStadtkind84. Ich kann deine Beobachtung absolut nachvollziehen. Die Aufwertung vieler Ecken in der Altstadt fuehrt leider oft dazu, dass die urigen Treffpunkte verschwinden. Wenn du wirklich den bodenstaendigen Schoppen suchst, ohne dass dir ein Sommelier die Herkunft der Traube in drei Sprachen erklaert, empfehle ich dir, mal abseits der ueblichen Laufwege Richtung Mombach oder in die kleineren Nebenstraßen der Neustadt zu schauen. Dort gibt es noch diese inhabergeführten Wirtschaften, in denen die Zeit irgendwie stehen geblieben zu sein scheint. Oft sind es Orte, an denen die Deko seit den Achtzigern nicht mehr angefasst wurde und der Wein einfach nur im Schoppenglas serviert wird. Eine Frage in die Runde: Glaubt ihr, dass diese Orte durch die aktuelle Rueckbesinnung der jungen Generation wieder eine Chance bekommen oder ist das eher ein aussterbendes Modell? Ich habe das Gefuehl, dass gerade Studenten die authentische Atmosphaere oft mehr schaetzen als die durchgestylten Bars, aehnlich wie wir es bei Thema: Authentische Gastlichkeit abseits des touristischen Trubels in der Mainzer Altstadt diskutiert haben. Was meint ihr? :-)