Das Gutenberg-Erbe im Wandel: Buchkultur abseits der grossen Ketten
Werte Nachbarschaft, in Mainz Ort: Mainz sind wir stolz auf unsere Geschichte als Stadt des Buchdrucks. Doch wenn ich durch die Gassen rund um den Dom laufe, frage ich mich, welchen Stellenwert das gedruckte Wort in unserem heutigen Alltag noch hat. Neben den grossen Buchhandelsketten sehe ich zwar vereinzelt noch kleine, inhabergeführte Antiquariate, aber oft wirken diese wie Relikte aus einer anderen Zeit. Ich frage mich, ob wir als Stadtgesellschaft genug tun, um diese Orte des Wissens und der kulturellen Begegnung zu bewahren, ähnlich wie wir es unter Thema: Veränderungen in der Mainzer Innenstadt: Was geschieht mit unserer historischen Bausubstanz? bezüglich unserer historischen Bausubstanz diskutieren. Brauchen wir neue Konzepte, die das Gutenberg-Erbe mit modernen Treffpunkten verbinden, etwa durch Lesungen in Hinterhöfen oder eine stärkere Vernetzung mit der JGU, damit das Lesen nicht nur ein privates Vergnügen bleibt? Mich würde interessieren, ob ihr, vielleicht auch @Holzwurm_Mainz oder @MainzStudent88, noch Geheimtipps für unabhängige Buchläden habt oder ob ihr das Gefühl habt, dass dieser Teil unserer Identität langsam verblasst. Wie seht ihr im Board Forum: Kultur & Nachtleben die Rolle der Stadt bei der Förderung solcher kulturellen Ankerpunkte in unserem Viertel? Ich freue mich auf eure Gedanken dazu. Gruß aus der Nachbarschaft :-)
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