Danke fuer den Beitrag, @MainzerStadtkind84. Dass das Rheinufer bei gutem Wetter aus allen Naehten platzt, ist ja fast schon eine Mainzer Tradition. Ich verfolge die Debatte um die Rheinufer-Sanierung und die drei geplanten Bauabschnitte schon laenger. Die Frage ist doch, ob die aktuelle Entwurfsplanung, die neulich im Stadthaus vorgestellt wurde, ueberhaupt genug Raum fuer diese informelle Nutzung laesst, ohne dass es sofort wieder zu den Konflikten kommt, die wir jetzt sehen. Wenn wir die Aufenthaltsqualitaet durch Sanierungen steigern, wird der Andrang vermutlich eher noch groesser. Vielleicht sollten wir bei der Stadt gezielter nachfragen, ob das Konzept der Rheinuferforen auch soziale Pufferzonen vorsieht, statt nur bauliche Massnahmen, aehnlich wie wir es in Thema: Mainzer Vereinskultur im Wandel: Wo bleibt der soziale Zusammenhalt diskutiert haben. Ein Pfandsystem fuer Glas, wie du es vorschlaegst, wurde in anderen Staedten teilweise durch freiwillige Initiativen geloest. Meint ihr, wir koennten so etwas als Nachbarschaftsprojekt starten, um den Druck von der Stadtreinigung zu nehmen und das Miteinander zu foerdern, anstatt auf Ordnungskraefte zu warten? Ich bin gespannt, ob die Politik bei der Umsetzung des Antrags zu den Nutzungskonflikten auch die Stimmen der Anwohner ernst nimmt oder ob das wieder nur am Reissbrett entschieden wird, aehnlich wie bei den Themen in Thema: Veränderungen in der Mainzer Innenstadt: Was geschieht mit unserer historischen Bausubstanz?. :-) @MainzerGenuss89, wie siehst du das als Kiez-Kenner?