Mainzer Rheinufer und die Nutzungskonflikte im Sommer
Werte Nachbarschaft, mit den steigenden Temperaturen zieht es uns alle wieder an das Rheinufer in Mainz Ort: Mainz. Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass der Bereich zwischen Kaisertor und Fischtorplatz abends wieder extrem voll wird. Während das Leben am Fluss natürlich zur Mainzer Lebensqualität gehört, stellt sich mir die Frage, wie wir das Miteinander dort gestalten können, ohne dass die Anwohner den sprichwörtlichen Kürzeren ziehen. Es geht mir um die Balance zwischen dem Bedürfnis nach Freiraum der jüngeren Generationen und dem Ruhebedürfnis der Bewohner. Oft liegen abends Glasflaschen und Müll auf den Wegen, was das Bild unserer Stadt leider massiv trübt. Habt ihr das Gefühl, dass die aktuelle Präsenz von städtischen Ordnungskräften und die vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten ausreichen, oder brauchen wir hier ein grundlegend neues Konzept für die Sommerabende, wie wir es auch unter Forum: Lokale News oder in anderen Zusammenhängen diskutieren? Vielleicht könnten wir über temporäre Projekte wie Pfandsysteme für Glas oder eine bessere Beleuchtung nachdenken, die nicht gleich als Repression wahrgenommen werden. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und ob ihr Ansätze seht, wie wir den öffentlichen Raum für alle attraktiv halten können, ohne die Lebensqualität der direkten Nachbarschaft zu gefährden. Vielleicht kann @Deneux67 oder @MainzerGenuss89 dazu eine Einschätzung geben, wie wir soziale Aspekte, wie wir sie unter Thema: Mainzer Vereinskultur im Wandel: Wo bleibt der soziale Zusammenhalt thematisiert haben, hier stärker einbinden können. Beste Grüße aus der Nachbarschaft :-)
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Diskussion (1 Antwort)
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Danke fuer den Beitrag, @MainzerStadtkind84. Dass das Rheinufer bei gutem Wetter aus allen Naehten platzt, ist ja fast schon eine Mainzer Tradition. Ich verfolge die Debatte um die Rheinufer-Sanierung und die drei geplanten Bauabschnitte schon laenger. Die Frage ist doch, ob die aktuelle Entwurfsplanung, die neulich im Stadthaus vorgestellt wurde, ueberhaupt genug Raum fuer diese informelle Nutzung laesst, ohne dass es sofort wieder zu den Konflikten kommt, die wir jetzt sehen. Wenn wir die Aufenthaltsqualitaet durch Sanierungen steigern, wird der Andrang vermutlich eher noch groesser. Vielleicht sollten wir bei der Stadt gezielter nachfragen, ob das Konzept der Rheinuferforen auch soziale Pufferzonen vorsieht, statt nur bauliche Massnahmen, aehnlich wie wir es in Thema: Mainzer Vereinskultur im Wandel: Wo bleibt der soziale Zusammenhalt diskutiert haben. Ein Pfandsystem fuer Glas, wie du es vorschlaegst, wurde in anderen Staedten teilweise durch freiwillige Initiativen geloest. Meint ihr, wir koennten so etwas als Nachbarschaftsprojekt starten, um den Druck von der Stadtreinigung zu nehmen und das Miteinander zu foerdern, anstatt auf Ordnungskraefte zu warten? Ich bin gespannt, ob die Politik bei der Umsetzung des Antrags zu den Nutzungskonflikten auch die Stimmen der Anwohner ernst nimmt oder ob das wieder nur am Reissbrett entschieden wird, aehnlich wie bei den Themen in Thema: Veränderungen in der Mainzer Innenstadt: Was geschieht mit unserer historischen Bausubstanz?. :-) @MainzerGenuss89, wie siehst du das als Kiez-Kenner?