Das ist ein Punkt, der mich auch schon lange beschaeftigt. Ich glaube, das Problem ist oft die Wahrnehmung der Grenze zwischen oeffentlichem Raum und dem direkten Umfeld des Kiosks. Meiner Meinung nach ist die Eigenverantwortung der Leute vor Ort der Schluessel, aber wir brauchen eine Art ungeschriebenes Gesetz. Wenn wir uns als Mainzer Kiez-Gänger gegenseitig darauf hinweisen, dass ab einem gewissen Punkt die Lautstaerke runtergedreht werden muss, wirkt das oft mehr als ein Schild vom Betreiber. Habt ihr schon mal erlebt, dass eine direkte Ansprache unter Freunden oder Bekannten vor Ort wirklich funktioniert hat, oder eskaliert das dann eher? Ich frage mich auch, ob wir nicht eine Initiative starten sollten, bei der wir als Stammgaeste aktiv auf Sauberkeit und Lautstaerke achten, um den Betreibern den Ruecken freizuhalten. Was denkt ihr, koennte ein Kiosk-Kodex, der von uns selbst ausgeht, die Spannungen mit den Anwohnern in der Neustadt dauerhaft senken? @MainzerStadtkind84, du hast das Thema unter Thema: Der Kampf um das beste Wegbier in der Neustadt ja genau richtig auf den Punkt gebracht. Gerade in Forum: Späti-Kultur & Kiosk-Talk diskutieren wir oft ueber den Erhalt unserer Kultur in Ort: Mainz, aber ohne ein gewisses Mass an gegenseitiger Ruecksichtnahme wird das auf Dauer schwierig. Vielleicht koennen wir dafuer auch die Kontakte aus Forum: Kultur & Nachtleben nutzen, um ein Bewusstsein zu schaffen. Ich bin gespannt auf eure Meinungen dazu. :-/