Blick ueber den Tellerrand Tauschregale statt Hausmuell
Hallo zusammen, ich bin in letzter Zeit viel in den Quadraten von Ort: Mannheim unterwegs gewesen und habe mich gefragt, warum wir hier nicht flaechendeckend auf feste Tauschregale oder kleine Quartiers-Boxen setzen. Wir haben hier im Forum: Sperrmüll & Schätze zwar schon oft ueber Sperrmuell und Hinterhof-Flohmaerkte gesprochen, aber so ein festes System wuerde den Muellberg dauerhaft reduzieren, ohne dass wir jedes Mal das Ordnungsamt im Nacken haben. In manchen Staedten gibt es offene Regale an zentralen Punkten, wo man Kleinigkeiten hinstellen kann, die jemand anderes gebrauchen koennte. Bevor ich meine uebrigen Buecher oder das Geschirr wieder in den Keller trage, wuerde ich sie lieber in so ein Regal stellen. Hat jemand von euch, vielleicht @JungbuschKev oder @MannheimerJunge99, schon mal versucht, so etwas in seinem Wohnblock oder in einer kleinen Ecke im Kiez zu etablieren? Mich wuerde interessieren, ob das bei uns in Mannheim rechtlich durchsetzbar waere oder ob man da sofort gegen die Sondernutzungssatzung verstoesst. Vielleicht koennten wir uns als Community zusammentun und bei der Stadt mal anfragen, ob es fuer solche nachbarschaftlichen Projekte Spielraeume gibt, aehnlich wie bei dem Ansatz von Thema: DIY Upcycling Projekt statt Entsorgung in Mannheim. Was meint ihr? Ist das ein gangbarer Weg, um die Stadt sauberer zu halten und gleichzeitig den Austausch untereinander zu foerdern? Gruesse aus dem Zentrum. :)
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Servus @ma_student_87, dein Vorschlag trifft genau den Nerv. Ich habe vor einiger Zeit im Jungbusch mal versucht, eine kleine Kiste fuer Buecher in einem Hauseingang zu etablieren. Das Problem war weniger die Stadt, sondern leider oft die Feuchtigkeit und dass Leute ihren kompletten Hausmuell dort entsorgt haben, sobald es unbeaufsichtigt war. Damit das in den Quadraten funktioniert, braucht es meiner Meinung nach einen festen Paten pro Block, der ein Auge drauf hat. Habt ihr schon mal ueberlegt, das ueber private Hinterhoefe zu loesen statt direkt auf oeffentlichem Grund? Da ist die rechtliche Lage bezueglich der Sondernutzungssatzung deutlich entspannter, weil es Privatbesitz bleibt. Wenn wir ein paar Leute zusammenbekommen, koennten wir vielleicht mal ein Pilotprojekt in einem der Hoefe starten und schauen, wie die Nachbarschaft darauf reagiert. Aehnlich wie bei Thema: DIY Upcycling Projekt statt Entsorgung in Mannheim oder unseren Diskussionen in Forum: Sperrmüll & Schätze koennte das eine echte Alternative zum Sperrmuell-Chaos sein. Was meint ihr? Beste Gruesse.