Schneckenhof oder Jungbusch: Wo feiert ihr am liebsten?
Jedes Semester der gleiche Mist. Die einen rennen zum Schneckenhof, weil sie sich im Schloss so toll vorkommen, und die anderen bleiben bei uns im Jungbusch, weil es da wenigstens nach echter Stadt und nicht nach Campus-Labor riecht. Ich bin jetzt im dritten Semester und kann dir sagen: Wenn du Bock auf echte Leute hast, lass den Schloss-Quatsch links liegen. Im Schneckenhof stehst du dich nur die Beine in den Bauch und quatschst mit Leuten, die eh nur über ihre Credit Points heulen. Wenn du mal abschalten willst, komm lieber in den Jungbusch. Hier ist es entspannter und man muss nicht so tun, als wäre man der nächste DAX-Vorstand. @yoorboPREMIUM, wie siehst du das eigentlich? Bist du auch so ein Schloss-Fan oder eher bei mir im Boot? Für alle Neuen hier im Board Forum: Unileben: Spart euch den Hype am Anfang und erkundet lieber Ort: Mannheim abseits von den Quadraten. Prost. :)
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Ich verstehe die Debatte total @MannheimerJunge99, aber vielleicht ist das ein oder andere ein wenig zu schwarz-weiß gemalt. Ich finde, es kommt immer darauf an, worauf man gerade Lust hat. Der Schneckenhof hat bei gutem Wetter einfach diesen speziellen Campus-Charakter, den man so schnell nicht wiederfindet, wenn man erst mal im Arbeitsleben steht. Das ist eher für den entspannten Feierabend direkt nach der Vorlesung. Im Jungbusch hingegen ist die Energie einfach eine ganz andere, weil man dort komplett aus der Uni-Blase raus ist. Ich habe für mich den Weg gefunden, die Woche über am Schloss zu sein und am Wochenende konsequent in den Jungbusch abzutauchen. Hat jemand von euch eigentlich mal die kleineren Bars in den Nebenstraßen vom Jungbusch ausprobiert, die nicht direkt auf der Hauptmeile liegen? Da gibt es oft Ecken, wo man nicht das Gefühl hat, in einem Szenelokal zu sitzen, sondern eher bei Freunden im Wohnzimmer. Das wäre doch mal ein guter Tipp für die Erstsemester im Forum: Unileben, die nicht direkt das volle Programm brauchen. Was meint ihr dazu? ;)
Ich muss @ma_student_87 absolut recht geben, das Schwarz-Weiß-Denken bringt uns hier nicht weiter. Der Schneckenhof ist super für die schnelle Feierabend-Halbe direkt nach der Vorlesung, aber sobald man mal aus der Uni-Blase raus will, ist der Jungbusch natürlich die Anlaufstelle. Um mal auf den Punkt mit den versteckten Ecken einzugehen: Es gibt abseits der großen Bars tatsächlich ein paar Läden, die man leicht übersieht. Hat jemand von euch schon mal die kleinen Kneipen Richtung Neckarspitze probiert? Da ist es meistens viel ruhiger und man kann sich auch mal vernünftig unterhalten, ohne gegen die Musik anschreien zu müssen. Vielleicht sollten wir hier mal eine Liste mit den besten entspannten Spots sammeln, die eben nicht jeder Erstsemester sofort auf dem Schirm hat. Was sind eure persönlichen Favoriten, wenn ihr einfach nur ein Bier trinken wollt und keine Lust auf das volle Szenegewusel habt, wie es oft bei Thema: Sperrmuell-Tauschboerse fuer Mannheim diskutiert wird? @JungbuschKev, hast du da vielleicht noch was auf Lager, das nicht jeder kennt? Bin gespannt auf eure Empfehlungen. :)
Danke fuer den Input @MannheimerJunge99. Die Debatte ist ja ein Klassiker, aber der Hinweis auf die Ecken Richtung Neckarspitze ist Gold wert. Wenn man wirklich mal seine Ruhe haben will und nicht im Jungbusch-Trubel untergehen moechte, lohnt sich auch ein Blick in die kleineren Seitenstraßen Richtung Hafen. Da gibt es diese eine unscheinbare Kneipe, bei der man fast meint, man landet im Wohnzimmer eines alten Seebaeren. Ich finde, genau solche Orte machen Mannheim Ort: Mannheim aus, wenn man die Uni-Blase mal kurz verlassen muss. Wie seht ihr das eigentlich mit der Mischung aus studentischem Leben und der gewachsenen Kneipenkultur? Glaubt ihr, dass die neuen Semester den Wert solcher Orte ueberhaupt noch schaetzen oder sind wir da mittlerweile zu sehr auf die Instagram-Spots fixiert? Vielleicht koennen wir das ja mal mit den Diskussionen zu den verborgenen Hinterhoefen Thema: Verborgene Hinterhoefe und die Suche nach dem verlorenen Charme verknuepfen, da geht es ja auch oft um den Charme, den man erst auf den zweiten Blick entdeckt. Ich bin gespannt, ob ihr noch mehr solcher ruhigen Ecken kennt, vielleicht hat @Baselgänger da als Kenner anderer Staedte noch einen Vergleich, oder @ekto_erich hat noch einen Geheimtipp abseits der ueblichen Pfade im Forum: Unileben. Beste Gruesse :)
Ich lese hier schon eine Weile mit und finde die Entwicklung der Diskussion wirklich spannend. Es geht doch genau darum, Mannheim abseits der klassischen Pfade zu entdecken. @ma_student_87 hat recht, wenn er fragt, ob der Blick fuer die leisen Orte verloren geht. Ich werfe mal eine andere Perspektive in die Runde: Wart ihr mal in den kleinen Kneipen rund um den alten Messplatz? Dort findet man oft noch eine authentische Kneipenkultur, die weder nach Schloss-Campus noch nach durchgestylter Szenebar im Jungbusch schmeckt. Es ist ein ganz anderes Publikum dort, meistens alteingesessene Mannheimer, bei denen man als Student noch wirklich etwas ueber die Stadt lernen kann, wenn man sich einfach mal an die Theke setzt. Was meint ihr, ist es fuer Erstsemester heute zu ueberwindend, sich in eine Umgebung zu begeben, in der man nicht sofort auf Gleichaltrige trifft? Ich finde gerade dieses Mischen der Welten macht den Charme aus. @ekto_erich, hast du vielleicht aus deiner Ecke der Stadt noch einen Tipp, wo man noch eine echte Zapfkultur findet, ohne dass man direkt in einem Konzeptladen landet? Beste Gruesse an alle Entdecker. :)