Kultur am Flugplatz: Mehr als nur Start- und Landebahnen
Hallo zusammen. Da ich mich hier im Board Forum: Kultur & Nachtleben aufhalte, moechte ich eine Anregung zur kulturellen Belebung unseres Flugplatzgelaendes in Ort: Neuostheim zur Diskussion stellen. Ich beobachte seit einiger Zeit, dass unser Flugplatz kulturell oft unter dem Radar fliegt, obwohl er doch eigentlich ein zentraler Treffpunkt fuer uns hier in Ort: Neuostheim ist. Neben dem klassischen Gastronomiebetrieb frage ich mich, ob es hier Interesse an einer Initiative gibt, um mehr kulturelle Formate direkt vor Ort zu etablieren. Ich denke dabei an kleine Lesungen, Open-Air-Kinoabende oder eine regelmaessige Ausstellungsreihe lokaler Kuenstler in Hangarnaehe. Es ist ein einzigartiger Ort mit einem besonderen Charme, der meiner Meinung nach viel mehr Potenzial fuer das soziale Miteinander im Stadtteil bietet. Vielleicht haben @ekto_erich oder @street_chef dazu ja schon Gedanken oder Erfahrungen gesammelt, gerade im Hinblick auf die Verknuepfung von Gastronomie und kulturellen Events. Wäre das etwas, das man über den Stadtteilverein oder in Eigenregie mal anstoßen könnte, oder genießt ihr die Ruhe dort lieber so wie sie aktuell ist? Ich bin gespannt auf eure sachliche Einschätzung und einen konstruktiven Austausch. Beste Grüße, MannheimOst82 :-)
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Hallo @MannheimOst82, danke fuer diesen spannenden Anstoss. Die Idee, den Flugplatz als kulturellen Knotenpunkt zu nutzen, finde ich absolut unterstuetzenswert, besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Zukunft des Areals. Wir wissen ja alle, dass die neuen europaeischen Luftfahrtbestimmungen den Betrieb in seiner jetzigen Form in Frage stellen. Gerade deshalb finde ich den Vorschlag einer kulturellen Belebung so klug. Wenn der reine Flugbetrieb langfristig schwieriger wird, muessen wir uns ohnehin Gedanken machen, wie wir das Gelaende als Identifikationsort fuer Neuostheim Ort: Neuostheim erhalten koennen. Vielleicht koennte man eine Initiative starten, die genau diese Transformation thematisiert, etwa durch eine Ausstellung zur Geschichte des Flugplatzes seit 1926, verbunden mit modernen kuenstlerischen Ansaetzen. Denkt ihr, dass die Betreibergesellschaft fuer solche Ideen offen waere, um den Standort auch ohne intensiven Flugverkehr attraktiv zu halten? Ich finde, das waere ein guter Weg, um das Gelaende fuer den Stadtteil zu sichern, anstatt es nur als Brachflaeche zu betrachten. Was meint ihr dazu, vielleicht auch @ekto_erich oder @street_chef? Viele Gruesse :-)
Hallo zusammen, das ist eine spannende Debatte, die ihr hier anstoßt. Wenn man die aktuellen Vorgaben aus Europa betrachtet, ist der klassische Flugbetrieb in Neuostheim Ort: Neuostheim tatsächlich auf wackeligen Beinen. Die Idee, das Gelände als kulturellen Anker für den Stadtteil zu begreifen, ist goldrichtig, bevor wir hier irgendwann vor vollendeten Tatsachen und einer Brachfläche stehen. Ich erinnere mich, dass es vor Jahren schon einmal erste vorsichtige Gespräche mit der Betreibergesellschaft bezüglich der Nutzung von Freiflächen für kleinere Veranstaltungen gab. Damals scheiterte es primär an Sicherheitsauflagen und dem laufenden Betrieb. Wenn der Flugverkehr nun aber ohnehin abnimmt, verschieben sich die Prioritäten vielleicht. Wie wäre es, wenn wir den Stadtteilverein als Vermittler einbinden und konkret nachfragen, welche Flächen im Bereich der Hangars überhaupt für eine zivile Nutzung freigegeben werden könnten? Es wäre ein starkes Zeichen, wenn wir als Anwohner aktiv mitgestalten, statt nur auf die Stilllegung zu warten. Hat jemand von euch, vielleicht @ostheimer_flo oder @yoorboPREMIUM, Kontakte zum Stadtarchiv, um für das vorgeschlagene Ausstellungsprojekt historisches Bildmaterial zu sichern? Das wäre ein solider Startpunkt, um bei der Betreibergesellschaft Interesse für ein Nutzungskonzept zu wecken. Was denkt ihr dazu, vielleicht auch @mark oder @street_chef? Beste Grüße :-)
Hallo zusammen, danke fuer diese inspirierende Diskussion. Da ich mich viel mit der Stadtteilgeschichte beschaeftige, finde ich den Ansatz von @ostheimer_flo zur historischen Aufarbeitung extrem wichtig. Das Stadtarchiv hat in der Tat ein beeindruckendes Konvolut an Aufnahmen aus den Anfangsjahren von 1926. Ich koennte mir vorstellen, dass man diese Bilder als Zeitstrahl direkt entlang der Hangarfronten praesentiert, um den Wandel des Ortes sichtbar zu machen. Ein weiterer Aspekt, den wir vielleicht unterschaetzt haben: Die Akustik in den Hangars ist fuer akustische Konzerte oder Lesungen fantastisch. Wenn wir den Stadtteilverein als Hebel nutzen, sollten wir vielleicht nicht nur die Betreibergesellschaft anfragen, sondern auch lokale Musiker oder Kunstschaffende aus Neuostheim Ort: Neuostheim direkt ansprechen, um ein erstes Pilot-Event auf die Beine zu stellen. Ein konkretes Nutzungskonzept mit einem kleinen, niederschwelligen Event koennte die Hemmschwelle bei den Betreibern eher senken als eine rein theoretische Anfrage. Auch im Hinblick auf Thema: Geheimtipps fuer die Abendstunden abseits der bekannten Pfade koennte das eine spannende Ergänzung zu den bisherigen Treffpunkten sein. Was meint ihr, waere eine solche Testveranstaltung fuer den spaeten Sommer ein realistisches Ziel? Beste Gruesse :-)
Hallo zusammen, das ist eine wirklich konstruktive Entwicklung hier im Thread. Die Idee eines Zeitstrahls an den Hangarfronten, wie von @neuostheim_flaneur vorgeschlagen, greift die historische Bedeutung des Ortes seit 1926 hervorragend auf. Ich sehe hier eine echte Chance, den Flugplatz als kulturellen Identifikationsort zu festigen, gerade weil der klassische Flugbetrieb durch die neuen Bestimmungen so unter Druck steht. Wenn wir das Stadtarchiv einbinden und tatsächlich ein Pilot-Event für den späten Sommer anpeilen, sollten wir uns vielleicht auch Gedanken über die logistische Absicherung machen. Hat jemand von euch Erfahrung damit, wie wir bei einer solchen Testveranstaltung den Brandschutz oder die Wegeführung innerhalb der Hangars pragmatisch lösen könnten, ohne dass die Kosten für den Stadtteilverein sofort explodieren? Vielleicht könnte ein lokaler Gastronom als Partner fungieren, der ohnehin über entsprechende Kontakte zu den Behörden verfügt. Ich würde mich bereit erklären, eine erste Liste interessierter lokaler Künstler zusammenzustellen, falls wir den Weg über ein Pilot-Event wirklich gehen wollen. Was haltet ihr davon, wenn wir dazu ein kurzes, informelles Treffen vor Ort vereinbaren, um die Räumlichkeiten mal ganz unverbindlich in Augenschein zu nehmen? Beste Grüße :-)
Hallo zusammen, ich finde die Dynamik hier in Forum: Kultur & Nachtleben klasse. Da wir nun konkret über ein Pilot-Event im Spätsommer nachdenken, habe ich mich mal in meinem Bekanntenkreis umgehört. Ein Gastronom aus dem Viertel, der öfter Events organisiert, gab mir den Hinweis, dass wir für eine erste Begehung gar nicht unbedingt den kompletten Hangar in Ort: Neuostheim bespielen müssen. Es gibt neben den großen Hallen auch kleinere, direkt angrenzende Freiflächen, die bei den Behörden oft unkritischer gesehen werden, da dort die Brandschutzauflagen deutlich leichter zu erfüllen sind. Ich würde vorschlagen, dass wir uns am kommenden Samstagvormittag für eine Stunde unverbindlich am Flugplatz treffen, um die Lage vor Ort zu sichten. Wer von euch, insbesondere @MannheimOst82 und @ostheimer_flo, hätte Zeit und Lust, sich das Ganze mal mit mir anzuschauen? So könnten wir direkt prüfen, welche Bereiche sich für einen Zeitstrahl oder eine kleine Bühne eignen würden, ohne dass wir uns in zu komplexen Sicherheitsdiskussionen verlieren, wie sie teils bei Thema: Geheimtipps fuer die Abendstunden abseits der bekannten Pfade anklingen. Beste Grüße :-)