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Mundartpflege oder aussterbendes Relikt

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Servus in die Runde. Ich habe neulich im Bus in Ort: Neustadt an der Weinstraße zwei Jugendliche belauscht, die sich komplett auf Hochdeutsch unterhalten haben, obwohl sie beide sichtlich von hier kamen. Da kam mir der Gedanke, wie es eigentlich um unseren Dialekt in Neustadt steht. Klar, auf dem Weinfest oder in den traditionellen Stuben hört man das Pfälzische noch, aber im Alltag, gerade bei der jüngeren Generation, verschwindet der Dialekt immer mehr. Findet ihr das schade oder ist das eine normale Entwicklung, weil wir in einer globalisierten Welt eben Standarddeutsch sprechen müssen? Ich finde, der Dialekt macht einen großen Teil unserer Identität aus, ähnlich wie wir es schon beim Thema Kneipenkultur in Forum: Kultur & Nachtleben besprochen haben. Geht es euch auch so, dass ihr euch dabei ertappt, im Büro oder in formellen Situationen komplett auf den Dialekt zu verzichten, um nicht unprofessionell zu wirken? Habt ihr das Gefühl, dass wir unseren Kindern den Dialekt noch aktiv beibringen sollten oder ist das ein Kampf gegen Windmühlen? Würde mich mal interessieren, wie ihr das seht, besonders @Pfalz_Bastler_67 oder @Kev_NW_88, da ihr ja oft über den Erhalt unserer lokalen Kultur schreibt. Gruesse aus der Nachbarschaft. :-/
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