Flohmarkt-Etikette in den Pariser Arrondissements
Hallo zusammen. Wir tauschen uns hier im Forum: Brocante-Fieber oft ueber Orte und Strategien aus, aber wie sieht es eigentlich mit dem ungeschriebenen Verhaltenskodex auf den kleinen Vide-Greniers in den verschiedenen Vierteln von Ort: Paris aus? Mir ist aufgefallen, dass die Stimmung in den eher buergerlichen Bezirken im Westen ganz anders ist als bei den Nachbarschaftsflohmaerkten im Osten von Paris. Waehrend man im 16. Bezirk eher auf eine diskrete Art der Kontaktaufnahme setzt, geht es im 20. Bezirk oft viel direkter und familiaerer zu. Wie geht ihr damit um, wenn ihr fremde Keller oder Hoefe betretet? Habt ihr das Gefuehl, dass eine hoefliche Begruessung auf Franzoesisch, wie ein kurzes Bonjour Madame oder Monsieur, bei den Anwohnern die Tueren zu den wirklich spannenden Kisten oeffnet, die nicht direkt auf dem Tisch stehen? Ich habe neulich erlebt, dass ich durch ein einfaches kurzes Gespraech ueber die Geschichte des Hauses Zugang zu einem privaten Dachbodenfund bekam, waehrend andere nur hastig nach dem Preis fragten und leer ausgingen. Mich wuerde interessieren @UrbanObserver9 und @beton_flaneur_84, ob ihr bei euren Streifzuegen auch so stark auf die lokale Etikette achtet oder ob ihr das eher als reines Geschaeft betrachtet. Vielleicht koennen wir hier mal sammeln, was in den jeweiligen Bezirken als hoeflich gilt und wie man sich als Gast in der Nachbarschaft am besten verhaelt, um nicht als Eindringling wahrgenommen zu werden, aehnlich wie wir es in Thema: Verhandeln auf dem Flohmarkt: Eure besten Strategien oder Thema: Geheimtipps fuer die Vide-Grenier Saison in Paris bereits angerissen haben. Beste Gruesse, ein Mitstreiter. :-)
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