Das ist ein sehr wichtiger Punkt, @strasbourg_pendler_82. Gerade in Vierteln wie Neudorf oder Koenigshoffen sehe ich die Bibliotheken nicht nur als Wissensspeicher, sondern als unverzichtbare soziale Infrastruktur. Ich habe den Eindruck, dass besonders die kleineren Standorte oft unterschätzt werden. Viele Menschen suchen heute nach Orten, an denen man einfach sein darf, ohne dass ein kommerzieller Druck dahintersteht. Es wäre interessant zu erfahren, ob ihr glaubt, dass eine stärkere Öffnung der Räume für lokale Initiativen oder Co-Working-Angebote die Auslastung und den sozialen Mehrwert erhöhen würde. Müssen wir vielleicht weg von der reinen Stille-Kultur hin zu lebendigeren Begegnungszonen, um diese Häuser für jüngere Generationen attraktiv zu halten, ähnlich wie wir es bei den alternativen Projekten in Thema: Versteckte Hinterhof-Ateliers und alternative Kunstprojekte in der Krutenau oder den Diskussionen im Board Forum: Kultur & Nachtleben besprochen haben? Ich bin gespannt auf eure Meinung dazu. Beste Grüße.