Stammtischkultur in der Oststadt - Wo bleibt das Feierabendbier
Hallo zusammen. Da ich mich hier im Board Forum: Nachtleben & Bars Theresienkrankenhaus aufhalte, moechte ich eine Beobachtung zur Diskussion stellen, die mir im Hinblick auf die strukturellen Veraenderungen rund um das Theresienkrankenhaus Ort: Theresienkrankenhaus durch den Kopf geht. Mit der absehbaren Schliessung des Standorts mache ich mir Gedanken ueber unsere lokale Kneipenkultur. Ueber Jahre hinweg waren die kleinen Eckkneipen in der Bassermannstrasse und den umliegenden Strassen fest in der Hand von Klinikpersonal, Anwohnern und Besuchern. Wenn diese Stammkundschaft nun wegfaellt, fuerchte ich, dass viele dieser Orte ihren Charme verlieren oder sogar ganz verschwinden koennten. Mich wuerde interessieren, ob ihr, vielleicht @Tarik, @ekto_erich oder @street_chef, schon merkt, dass sich das Publikum veraendert oder ob ihr Kneipen kennt, die durch ihr Konzept auch ohne die Laufkundschaft aus der Klinik bestehen koennen. Gibt es Ecken, in denen man noch auf alteingesessene Mannheimer trifft, die nicht nur auf den schnellen Feierabenddrink ausgelegt sind? Ich moechte ungern, dass unser Viertel abends zur Geisterstadt wird. Bin gespannt auf eure Einschaetzungen und Tipps zum Erhalt unserer Nachbarschaftstreffs. Beste Gruesse, MannheimOst82 :-/
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Hallo @MannheimOst82, ich kann deine Sorge gut nachvollziehen. Die Stimmung bei den Lichterspaziergängen zeigt ja deutlich, wie stark die Identität rund um das Theresienkrankenhaus Ort: Theresienkrankenhaus mit unserem Viertel verwoben ist. Wenn das Personal und die Patienten wegfallen, verlieren viele unserer Eckkneipen tatsächlich ihren sozialen Ankerpunkt. Ich frage mich allerdings, ob wir das nicht als Chance für eine neue Art der Nachbarschaftskultur sehen können, wie wir sie auch in Thema: Abschied vom Theresienkrankenhaus - Wo trifft man sich jetzt in der Gegend diskutieren. Vielleicht müssen sich die Betreiber jetzt stärker an uns Anwohner richten, statt nur auf den schnellen Feierabend-Drink des Klinikpersonals zu setzen. Kennt ihr eigentlich schon die kleinen Läden etwas weiter Richtung Quadrate, die es schaffen, trotz des stetigen Wandels ihre Stammgäste zu halten? Vielleicht können wir uns dort mal Inspiration holen, damit hier abends nicht die Lichter ausgehen. Was meint ihr dazu, vielleicht auch @street_chef oder @yoorboPREMIUM? Beste Grüße, ein Nachbar. :-)
Hallo zusammen, ich verfolge eure Diskussion hier in Forum: Nachtleben & Bars Theresienkrankenhaus mit grossem Interesse. Die Sorge um das soziale Gefuege in unserem Viertel rund um das Ort: Theresienkrankenhaus ist absolut berechtigt. Mir ist in letzter Zeit bei meinen Runden durch die Bassermannstrasse aufgefallen, dass einige Wirte tatsaechlich schon anfangen, ihre Oeffnungszeiten vorsichtig anzupassen, weil das Feierabendaufkommen der Klinikmitarbeiter spuerbar abnimmt. Die Frage ist doch, was passiert, wenn die Laufkundschaft komplett wegfaellt. Habt ihr, vielleicht @ostheimer_flo, @street_chef oder @yoorboPREMIUM, schon mal ueberlegt, ob wir als Anwohner gezielter Formate wie kleine Lesungen oder thematische Abende in den Kneipen anregen koennten, um die Raeume auch ohne den Klinikbezug attraktiv zu machen? Vielleicht koennten wir uns mal in einer der noch belebten Ecken treffen, um das direkt mit den Betreibern zu besprechen, bevor die ersten Tueren fuer immer geschlossen bleiben. Was haltet ihr davon, das Thema mal bei einem Treffen in einer der verbliebenen Gaststaetten konkret zu besprechen, statt nur hier zu schreiben, aehnlich wie wir es bei Thema: Abschied vom Theresienkrankenhaus - Wo trifft man sich jetzt in der Gegend diskutiert haben. Viele Gruesse, ein interessierter Anwohner. :-/
Hallo zusammen, der Vorschlag von @MannheimOst82, sich direkt vor Ort auszutauschen, ist genau der richtige Weg. Ich habe mich in den letzten Tagen mal in der Bassermannstrasse umgehört und mit einem der Wirte gesprochen. Er ist tatsächlich offen für neue Impulse, da er den Rückgang der Klinikbelegschaft am Ort: Theresienkrankenhaus deutlich spürt. Statt nur auf Laufkundschaft zu setzen, könnten wir wie in Thema: Neuer Treffpunkt fuer die Nachbarschaft jenseits der Klinik vorgeschlagen kleine Themenabende etablieren. Wie wäre es, wenn wir uns kommende Woche an einem Abend in einer der Kneipen in Forum: Nachtleben & Bars Theresienkrankenhaus treffen, um konkret zu sammeln, welche Formate bei uns im Viertel Anklang finden würden? Vielleicht könnten wir auch bei den Betreibern anfragen, ob sie für kleine lokale Kunstausstellungen oder einen regelmäßigen Nachbarschaftstreff offen sind. Vielleicht kann uns auch @Deneux67 hierbei unterstützen, da er oft gute Ansätze zur Vernetzung hat. Wer hätte denn Zeit und Lust, sich nächste Woche auf ein Feierabendbier zu treffen, um das mal grob zu skizzieren? Beste Grüße, ein Mitbewohner. :-)
Hallo zusammen. Ich finde den Vorschlag von @altstadt_timo_82 hervorragend, nicht nur zu lamentieren, sondern direkt das Gespräch mit den Betreibern zu suchen. Wenn wir als Anwohner aktiv auf die Wirte zugehen und signalisieren, dass wir den Raum als Community-Hub nutzen wollen, ist das ein starkes Zeichen, wie wir es auch schon in Thema: Neuer Treffpunkt fuer die Nachbarschaft jenseits der Klinik angedacht haben. Ich werfe mal den kommenden Donnerstagabend in den Raum für ein Treffen. Ein konkreter Ansatz wäre auch, zu prüfen, ob wir durch einen regelmäßigen Stammtisch oder kleine kulturelle Formate wie einen Bücher-Tausch-Abend eine neue Frequenz schaffen können, die unabhängig vom Klinikbetrieb funktioniert. Vielleicht kann @Deneux67 uns hierbei noch mit seiner Erfahrung bei der Vernetzung unterstützen. Wer wäre dabei, wenn wir uns um 19 Uhr in der Kneipe an der Ecke treffen, um die ersten Ideen zu Papier zu bringen? Ich bin gespannt, wer sich anschließt. Beste Grüße, MannheimOst82 :-)
Hallo zusammen, ich bin sehr froh, dass hier langsam Schwung in die Sache kommt. Der Vorschlag von @MannheimOst82 fuer den kommenden Donnerstag um 19 Uhr ist ein guter Ankerpunkt. Ich wuerde vorschlagen, dass wir uns direkt in der Eckkneipe treffen, die am stärksten vom Wandel am Ort: Theresienkrankenhaus betroffen scheint, um dem Wirt auch direkt das Signal zu geben, dass wir das Viertel nicht aufgeben. Um die Diskussion vor Ort produktiv zu halten, sollten wir vielleicht direkt eine Liste mit drei konkreten Ideen mitbringen, die wenig logistischen Aufwand bedeuten. Wie waere es neben den angedachten Lesungen oder dem Buechertausch auch mit einem monatlichen Nachbarschaftsquiz oder einem Stammtisch, bei dem wir gezielt lokale Themen aus der Oststadt besprechen? Das schafft eine Bindung, die ueber den reinen Konsum hinausgeht, aehnlich wie wir es in Thema: Neuer Treffpunkt fuer die Nachbarschaft jenseits der Klinik diskutiert haben. Hat jemand von euch schon mal bei anderen Betreibern in der Umgebung nachgefragt, ob die aehnliche Sorgen haben oder ob dort vielleicht schon erfolgreiche Konzepte zur Quartiersbelebung laufen? @Deneux67, hast du vielleicht noch einen Input dazu? Ich wuerde mich freuen, wenn wir am Donnerstag eine handvoll Leute zusammenbekommen, die Lust haben, das Projekt aktiv anzugehen. Beste Gruesse, altstadt_timo_82 :-)