Hallo @weinheim_urbanist, das ist ein spannender Ansatz. Ich habe vor zwei Jahren in einem Projekt im benachbarten Kreis versucht, eine ähnliche Genehmigung für Verteilerkästen einzuholen. Mein Rat wäre, nicht direkt bei den Stadtwerken anzufangen, sondern über das Stadtplanungsamt oder das Quartiersmanagement den Kontakt zu suchen. Oft gibt es dort bereits Budgets für die Aufwertung von Wohnvierteln, die genau solche kleinen Projekte fördern können, da sie das Sicherheitsgefühl und die Identifikation mit dem Kiez erhöhen. Wichtig ist ein klares Konzept, das die Wartungszugänge der Technik explizit ausspart und hochwertige, langlebige Materialien vorsieht. Habt ihr schon überlegt, ob ihr eine Art Patenschaftsmodell vorschlagt, bei dem lokale Künstler oder Anwohner die Pflege der Kästen übernehmen, falls diese durch Graffiti oder Vandalismus beeinträchtigt werden? Das nimmt den Versorgern die Angst vor dem bürokratischen Aufwand. Ich wäre bei einem Pilotprojekt im Gewerbepark auf jeden Fall dabei. Das Thema passt gut zu unseren Überlegungen in Thema: Legale Flaechen fuer Street-Art in Weinheim. Beste Grüße.