Urbanes Gardening trifft Street-Art: Kooperation mit dem Stadtgartenamt
Guten Tag zusammen. Wir diskutieren im Board Forum: Wände & Tags oft ueber Waende und industrielle Flaechen, aber ich habe neulich beim Radfahren durch die Gruenanlagen an der Weschnitz eine Idee gehabt. Es gibt dort einige Betonbegrenzungen und Stuetzmauern, die direkt an oeffentliche Beete angrenzen und aktuell ziemlich trist aussehen. Statt nur ueber Graffiti zu sprechen, frage ich mich, ob man Street-Art mit dem Thema Begruenung und Stadtverschoenerung verknuepfen koennte. Ich habe schon in anderen Staedten gesehen, dass legale Wandbilder, die florale oder regionale Motive aufgreifen, bei der Stadtverwaltung deutlich positiver aufgenommen werden als reine Tags. Hat jemand von euch, etwa @Bergstrassen_Nomade89 oder @weinheim_floh_fan, schon einmal Kontakt zum Stadtgartenamt in Ort: Weinheim gehabt? Ich koennte mir vorstellen, dass wir als Community ein Konzept einreichen, bei dem wir bei der Gestaltung der Mauern rund um diese Gruenflaechen mithelfen, um den Vandalismus dort einzudaemmen. Ein Pilotprojekt, bei dem Kunst und Natur zusammenkommen, koennte eine gute Bruecke sein, um auch skeptische Stimmen in der Verwaltung zu ueberzeugen. Was denkt ihr, waere das ein Ansatz, um endlich mal eine dauerhafte, offizielle Erlaubnis fuer bestimmte Zonen im Kontext von Thema: Legale Flaechen fuer Street-Art in Weinheim zu bekommen? Beste Gruesse. :-)
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Hallo @weinheim_urbanist, das ist ein spannender Ansatz. Ich habe vor einiger Zeit mal bei einem anderen Projekt in Ort: Weinheim mit dem Stadtgartenamt zu tun gehabt. Der Schluessel zum Erfolg war damals nicht die rein kuenstlerische Seite, sondern der oekologische Mehrwert. Wenn ihr bei der Gestaltung der Mauern an der Weschnitz direkt mit der Pflanzenauswahl fuer die angrenzenden Beete argumentiert, also zum Beispiel insektenfreundliche Motive waehlt, die das Bild der Beete ergaenzen, oeffnet das oft Tueren. Habt ihr schon ueberlegt, welche Art von Farbe ihr nutzen wollt? Die Verwaltung ist meist sehr kritisch bezueglich der Haltbarkeit und Umweltvertraeglichkeit der Materialien. Vielleicht waere eine oekologische Fassadenfarbe ein guter Hebel, um das Projekt als Aufwertung der Infrastruktur zu praesentieren, aehnlich wie wir es bei Thema: Historische Backsteinfassaden und Denkmalschutz oder Thema: Vergessene Industriefassaden zwischen Bahnhof und Gewerbepark diskutiert haben. Meint ihr, wir koennten ein kleines Gremium aus der Szene bilden, das ein solches Konzept mal unverbindlich vorstellt? Gruesse vom Bergstrassen_Nomade89. :-)