Urbane Wildnis und Gemeinschaftsgärten im Hinterhof
Servus in die Runde. Ist es eigentlich nur meine Wahrnehmung oder wandeln sich unsere Hinterhöfe im 15. Bezirk gerade wirklich in einem rasanten Tempo. Wenn ich durch die Gassen spaziere, sehe ich immer öfter, wie hinter den schweren Holztoren alte Betonwüsten plötzlich in grünen Oasen verwandelt werden. Es geht mir dabei gar nicht um die offiziellen Parkanlagen, sondern um diese kleinen, oft versteckten Gemeinschaftsgärten, die von Hausgemeinschaften oder kleinen Initiativen liebevoll gepflegt werden. Hat jemand von euch Erfahrung damit, wie man ein solches Projekt in einem klassischen Wiener Zinshaus startet, ohne dass es sofort an bürokratischen Hürden scheitert? Ich suche nach Inspiration, wie wir auch bei uns im Graetzel mehr Grün in die Hinterhöfe bringen können, um das Mikroklima zu verbessern und einen Ort für den Austausch zu schaffen, der nicht kommerziell ist. Gibt es hier Leute, die schon mal ein Hochbeet in einem Innenhof installiert haben oder Tipps haben, wie man die Hausverwaltung von so einem Vorhaben überzeugt? Ich finde, das ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in unserem Viertel, abseits von versiegelten Flächen, auch wenn die Umsetzung oft zäh ist. Bin gespannt auf eure Erfahrungen und ob das nur ein vorübergehender Trend ist. Beste Gruesse. .oO :-/
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