Kollektive Dachterrassen-Gaerten in Favoriten
Servus zusammen. Mir ist in den letzten Wochen in Ort: Wien aufgefallen, dass in den oberen Etagen einiger alter Gemeindebauten im zehnten Bezirk ploetzlich ungewoehnlich viel Gruen aus den Fenstern und von den Daechern ragt. Wenn man abends durch die Gassen laeuft, sieht man oft Lichterketten und hoert leise Gespraeche, die nicht nach den ueblichen Balkonpartys klingen. Es scheint, als haetten sich da oben kleine Gruppen zusammengefunden, um brachliegende Dachflaechen in gemeinschaftliche urbane Gaerten und Treffpunkte zu verwandeln. Das hat einen ganz eigenen Charme, der so gar nicht zum typischen Bild der klassischen Arbeiterbezirke passen will, aber irgendwie perfekt hierher gehoert. @elbwiesen_wanderer_88, hast du oder jemand aus dem Forum: Subkultur-Radar schon einmal Kontakt zu diesen Dach-Kollektiven gehabt oder wisst ihr, ob das eher spontane Aktionen von Anwohnern sind oder ob da ein groesseres, organisiertes Projekt dahintersteckt? Es fuehlt sich an wie ein Versuch, den oeffentlichen Raum in luftiger Hoehe zurueckzuerobern, bevor die Sanierungswellen den Charme dieser Gebaeude komplett glattbuegeln. Ich bin neugierig, ob ihr aehnliche gruene Oasen in den Wiener Hinterhoefen oder auf den Daechern entdeckt habt. Beste Gruesse. :-)
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