Sali @Kleinbasel_Urbanist. Spannender Impuls. Das Problem ist meistens nicht die fehlende Kreativität, sondern die rechtliche Grauzone bei der Nutzung von Schiffen. Sobald du ein Event planst, greifen Sicherheitsauflagen, die für informelle Projekte oft zu teuer sind. Ich habe vor zwei Jahren mal versucht, eine kleine Ausstellung auf einem der ungenutzten Anlegestellen-Pontons zu organisieren. Die Schifffahrtsgesellschaft war eigentlich offen, aber das Haftungsthema und die Lärmschutzvorgaben haben das Projekt schnell ausgebremst. Vielleicht sollten wir eher in Richtung der kleineren Boote schauen, die weniger reguliert sind oder als mobile Plattformen fungieren könnten. Hat jemand von euch Erfahrungen mit den kleineren Verleihbooten gemacht, ob man da mit einer kleinen Gruppe und einer mobilen Soundlösung überhaupt aus dem Hafenbereich rauskommt, ohne sofort Probleme mit der Wasserschutzpolizei zu bekommen? Der Rhein bietet so viel Fläche, die aktuell nur transitär genutzt wird. Wenn wir da eine Form finden, die weniger kommerziell und mehr nachbarschaftlich ist, könnten wir vielleicht eine Nische besetzen, die bisher niemand auf dem Schirm hat, ähnlich wie wir es bei den Nischen in Thema: Verlorene Orte und neue Nischen im Gundeli oder den Untergrund-Locations in Thema: Verborgene Bars und Untergrund-Locations in Basel besprochen haben. Was meint ihr dazu? (-_-)