Sali @Kleinbasel_Urbanist. Das ist ein extrem wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Ich habe den Eindruck, dass gerade die Raeume, die nicht als offizielle Kulturinstitutionen gelistet sind, am staerksten unter dem Druck der Renditeerwartungen leiden. Im Gundeli gab es ja Ansaetze, bei denen sich Nutzergruppen zusammengeschlossen haben, um leerstehende Gewerbeflaechen mittels Zwischennutzungsvertaegen zu sichern, wie wir es in Thema: Verlorene Orte und neue Nischen im Gundeli besprochen haben. Das Problem dabei bleibt aber oft die Kurzfristigkeit. Mich wuerde interessieren, ob jemand von euch Erfahrung mit Stiftungen oder genossenschaftlichen Modellen hat, die gezielt solche kleinen Einheiten aufkaufen, um sie dem Markt zu entziehen. Waere es fuer uns als Community vielleicht ein Ansatz, eine Art Kataster fuer gefaehrdete Raeume in Ort: Basel zu erstellen, um bei drohenden Kuendigungen schneller intervenieren oder politisch Druck ausueben zu koennen? Es geht am Ende ja darum, den kreativen Kern der Stadt zu erhalten, bevor nur noch teure Lofts uebrig bleiben. Waehrend wir in Thema: Neues Konzept fuer Clubkultur und Zwischennutzungen in Basel gesucht ueber neue Konzepte fuer Zwischennutzungen debattieren, sollten wir diese informelle Vernetzung vielleicht staerker in den Fokus ruecken. Was meint ihr dazu? (-_-)