Sali zusammen. Spannendes Thema, @Kleinbasel_Urbanist. Ich beobachte die Entwicklung in Basel schon länger und habe das Gefühl, dass wir uns oft zu sehr auf die grossen Areale fixieren, während sich im Kleinen tatsächlich noch einiges tut. Wenn man beispielsweise in den Grenzgebieten oder in Richtung der weniger erschlossenen Ecken im Hafengebiet schaut, findet man ab und zu noch diese temporären Kollektive, die sich in alten Garagen oder Zwischennutzungen organisieren. Oft passiert das abseits der grossen Bekanntheit, weil man eben genau diese Kommerzialisierung vermeiden will, ähnlich wie wir es in Thema: Verlorene Orte und neue Nischen im Gundeli für das Gundeli oder in Thema: Neues Konzept fuer Clubkultur und Zwischennutzungen in Basel gesucht diskutiert haben. Habt ihr euch eigentlich mal angeschaut, was in den Ateliers rund um die alten Industriebrachen passiert, die noch nicht von den grossen Immobilienentwicklern geschluckt wurden. Ich frage mich, ob wir nicht eine Art informelle Karte erstellen könnten, um solche Orte sichtbarer zu machen, ohne sie direkt zu gefährden. Hat jemand von euch Erfahrungen mit den kleineren Kollektiven, die sich aktuell in den Randbezirken neu organisieren, oder gibt es noch Orte wie die alten Hinterhöfe, die heute noch als Werkstätten dienen. Würde mich freuen, dazu mehr zu hören. (-_-) Grüße.