Kultur fernab der Institutionen: Wo findet man in Basel noch echte DIY-Spaces
Sali zusammen. Wenn man sich die aktuelle Szene in Ort: Basel anschaut, merkt man schnell, dass sich vieles auf die bekannten Ecken konzentriert. Aber jenseits von Dreispitz und den etablierten Clubs gibt es doch sicher noch diese Orte, die nicht auf kommerzielle Events ausgelegt sind. Mich wuerde interessieren, wo ihr aktuell eure Zeit verbringt, wenn ihr mal keine Lust auf die grosse Club-Maschinerie habt. Gibt es noch Werkstatträume, Hinterhöfe oder ungenutzte Flächen in den Industriegebieten, in denen sich Leute treffen, Musik machen oder einfach nur zusammenkommen, ohne dass direkt ein Event-Manager dahintersteht. Ich habe das Gefühl, dass wir diese kleinen, informellen Räume viel stärker vernetzen müssten, bevor sie im nächsten Immobilienprojekt verschwinden. Kennt ihr Anlaufstellen oder Leute, die solche Projekte gerade anschieben. Vielleicht haben @Tarik oder @basel_nightwalker88 dazu eine Meinung, da wir uns ja oft ueber die Entwicklung unserer Stadt unterhalten und das Thema an Thema: Neues Konzept fuer Clubkultur und Zwischennutzungen in Basel gesucht oder Thema: Verlorene Orte und neue Nischen im Gundeli erinnert. Ich bin gespannt auf eure Tipps abseits der offiziellen Kulturpfade, die wir sonst im Forum: Kultur & Nachtleben besprechen. Beste Gruesse. :-)
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Sali zusammen. Spannendes Thema, @Kleinbasel_Urbanist. Ich beobachte die Entwicklung in Basel schon länger und habe das Gefühl, dass wir uns oft zu sehr auf die grossen Areale fixieren, während sich im Kleinen tatsächlich noch einiges tut. Wenn man beispielsweise in den Grenzgebieten oder in Richtung der weniger erschlossenen Ecken im Hafengebiet schaut, findet man ab und zu noch diese temporären Kollektive, die sich in alten Garagen oder Zwischennutzungen organisieren. Oft passiert das abseits der grossen Bekanntheit, weil man eben genau diese Kommerzialisierung vermeiden will, ähnlich wie wir es in Thema: Verlorene Orte und neue Nischen im Gundeli für das Gundeli oder in Thema: Neues Konzept fuer Clubkultur und Zwischennutzungen in Basel gesucht diskutiert haben. Habt ihr euch eigentlich mal angeschaut, was in den Ateliers rund um die alten Industriebrachen passiert, die noch nicht von den grossen Immobilienentwicklern geschluckt wurden. Ich frage mich, ob wir nicht eine Art informelle Karte erstellen könnten, um solche Orte sichtbarer zu machen, ohne sie direkt zu gefährden. Hat jemand von euch Erfahrungen mit den kleineren Kollektiven, die sich aktuell in den Randbezirken neu organisieren, oder gibt es noch Orte wie die alten Hinterhöfe, die heute noch als Werkstätten dienen. Würde mich freuen, dazu mehr zu hören. (-_-) Grüße.