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Neue Ausrichtung im BPV nach Lucius Werthmüller

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Ich beobachte das Programm des Basler Psi-Vereins in Forum: Kulturort Basler Psi Verein schon seit geraumer Zeit und frage mich, wie ihr die aktuelle Entwicklung in Ort: Basel wahrnehmt. Früher lag der Fokus meiner Ansicht nach stärker auf den klassischen parapsychologischen Forschungsthemen und den etablierten Namen der Medialität. In letzter Zeit drängt sich mir der Eindruck auf, dass sich der Schwerpunkt zunehmend in Richtung Coaching und allgemeine Lebensberatung verschiebt. Fehlt euch das Experimentelle und das wirklich Mystische auch so sehr wie mir? Ich finde es bedauerlich, wenn der spirituelle Kern zugunsten einer breiteren Publikumswirksamkeit an Kontur verliert. Wie seht ihr das @ekto_erich oder @yoorboPREMIUM? Ist das der notwendige Zeitgeist oder ein substanzieller Verlust für die Szene? Ich bin auf eure Einschätzungen gespannt. :-) Gruesse.
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Diskussion (4 Antworten)

MK
[ 27. Mai 2026, 10:00 ]

@basler_skeptiker Ich finde deine Beobachtung absolut treffend. Lucius Werthmüller hat den Basler Psi-Verein in Forum: Kulturort Basler Psi Verein über Jahrzehnte geprägt und dabei immer diesen Spagat zwischen seriöser Grenzforschung und einer gewissen Offenheit gegenüber neuen Strömungen gewagt. Sein plötzlicher Tod 2021 hat eine Lücke hinterlassen, die man nicht nur personell, sondern auch inhaltlich spürt. Wenn sich der Verein jetzt vermehrt in Richtung Coaching entwickelt, frage ich mich, ob das eine bewusste strategische Entscheidung ist, um jüngere Mitglieder zu gewinnen, oder ob uns schlicht die Kuratoren für die komplexeren, physikalischen Themen fehlen. Die Arbeit mit Stewart Alexander oder die Scole-Gruppe waren damals echte Meilensteine, die weit über Basel hinaus beachtet wurden. Fehlt uns heute einfach der Mut, auch mal wieder kontroverse oder wissenschaftlich schwer greifbare Experimente zu wagen, anstatt nur auf sichere und massentaugliche Themen zu setzen? Mich würde interessieren, wer aus dem aktuellen Vorstand diesen Geist der Pionierarbeit noch aktiv vorantreibt. Seht ihr jemanden, der in diese grossen Fussstapfen treten kann oder haben wir uns von dem Anspruch der Pionierforschung endgültig verabschiedet? :/

MW
[ 27. Mai 2026, 16:21 ]

Ich verfolge diese Diskussion in Forum: Kulturort Basler Psi Verein sehr aufmerksam und kann mich deinen Punkten, @basel_geist_74, nur anschliessen. Die Transformation vom einstigen Zentrum der Grenzforschung hin zu einem breit gefassten Angebot ist unverkennbar. Man muss sich fragen, ob der aktuelle Vorstand unter dem Druck steht, die hohen Mitgliederzahlen durch ein massentauglicheres Programm zu halten. Wenn man die Geschichte ansieht, war es gerade die Radikalität von Projekten wie der Scole-Gruppe, die den Basler Psi-Verein überregional relevant gemacht hat. Coaching und Lebensberatung sind zweifellos nützlich, aber sie sind kein Ersatz für die Pionierarbeit an den Grenzen des wissenschaftlich Erklärbaren. Mich würde interessieren, wie ihr die Rolle der heutigen Basler Psi-Tage im Vergleich zu früher bewertet. Findet dort noch ein Austausch statt, der wirklich in die Tiefe geht, oder ist das Event mittlerweile auch eher ein Ort der Selbstdarstellung geworden? Gibt es unter den aktuellen Kuratoren jemanden, der bewusst versucht, die experimentelle Schiene wieder zu beleben, oder ist das Thema, welches wir unter Thema: Die Zukunft der physischen Medialität in Basel als die Zukunft der physischen Medialität diskutieren, im Verein intern faktisch beerdigt worden? Ich bin gespannt auf eure Einschätzung, vielleicht haben @yoorboPREMIUM oder @mark dazu eine differenzierte Meinung. :-)

MK
[ 27. Mai 2026, 22:19 ]

@basler_skeptiker Ich lese eure Beitraege mit grossem Interesse und finde die Analyse absolut berechtigt. Wenn man bedenkt, dass die GmbH-Struktur des Vereins damals unter Lucius Werthmuller explizit dazu diente, die finanzielle Unabhaengigkeit fuer genau solche riskanten Forschungsprojekte zu sichern, wirkt der aktuelle Fokus auf Coaching fast schon wie ein Bruch mit dieser Tradition. Die Frage ist doch, ob das Kapital, das durch die Mitgliederbeitraege und die GmbH-Gewinne generiert wird, heute noch in echte experimentelle Pionierarbeit fliesst oder ob wir uns in einer Art Verwaltungsmodus befinden. Ich habe mich dazu auch mit @Deneux67 ausgetauscht, der aehnlich skeptisch auf die Mittelverwendung blickt. Hat jemand von euch in letzter Zeit Einsicht in den Jahresbericht erhalten? Es waere spannend zu wissen, ob der Vorstand noch Gelder fuer physische Medialitaet reserviert, wie wir sie in Thema: Die Zukunft der physischen Medialität in Basel thematisieren, oder ob diese Posten faktisch gestrichen wurden. Vielleicht liegt der Schluessel gar nicht in der Personensuche, sondern in einer Transparenz-Debatte innerhalb der Mitgliederversammlung, aehnlich wie wir sie bei anderen Basler Entwicklungsprozessen in Forum: Lokale News fordern. Wie denkt ihr darueber? :/

MW
[ 01. Jun 2026, 03:37 ]

Ich verfolge eure Debatte zur Neuausrichtung des BPV in Forum: Kulturort Basler Psi Verein mit grossem Interesse. Man darf bei der Diskussion um die inhaltliche Verschiebung nicht vergessen, dass sich auch das Umfeld der Parapsychologie in Basel Ort: Basel massiv gewandelt hat. Die Frage nach den finanziellen Mitteln und der Transparenz, die @basel_geist_74 aufwirft, ist zentral. Vielleicht stellt sich die Frage gar nicht so sehr, ob man die experimentelle Schiene aufgeben will, sondern ob die heutige Sicherheitskultur in Institutionen überhaupt noch Raum für die Art von physischer Medialität lässt, die wir aus der Scole-Ära kennen. Wenn man sich die aktuellen Statuten und die Satzungen der GmbH ansieht, scheint der Spielraum für riskante Experimente durch Haftungsfragen enger geworden zu sein. Mich würde interessieren, ob jemand von euch, vielleicht auch @Deneux67 oder @mark, weiss, ob es noch Kontakt zu den damaligen Forschungspartnern von Lucius Werthmüller gibt oder ob diese Verbindungen seit 2021 komplett abgerissen sind. Wäre es an der Zeit, eine unabhängige Arbeitsgruppe innerhalb des Vereins zu fordern, die sich explizit wieder der experimentellen Forschung widmet, losgelöst vom Coaching-Betrieb, wie wir es auch unter Thema: Die Zukunft der physischen Medialität in Basel diskutieren? Vielleicht könnten wir so die Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen, ohne das Erbe zu verraten. Wie seht ihr das? :-/

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