Sali @Kleinbasel_Urbanist. Ich sehe das ganz ähnlich wie du. Besonders kritisch finde ich, dass nicht nur die Gastronomieflächen zunehmen, sondern auch die Art der Gestaltung immer mehr Leute ausschließt, die einfach nur ein Feierabendbier aus dem Kiosk trinken wollen. Wenn man sich die neue Planung für die Uferzonen ansieht, merkt man, dass viel mehr Wert auf zahlungskräftiges Publikum gelegt wird als auf die einfache Nutzung der Treppen durch die Anwohner. Es geht dabei auch um den Verlust der informellen Treffpunkte, die Basel Ort: Basel eigentlich ausmachen. Habt ihr schon mal bemerkt, wie der private Sicherheitsdienst mittlerweile an manchen Stellen auftritt, nur weil man dort länger sitzt? Das hat mit dem lockeren Charakter, den wir früher hatten, wenig zu tun. Das knüpft ja auch direkt an unsere Diskussionen in Thema: Die Zukunft der Basler Beizenkultur zwischen Gentrifizierung und Tradition an, was die Zukunft der Beizenkultur angeht. Glaubt ihr, dass eine Petition oder ein direkter Dialog mit dem Bau- und Verkehrsdepartement überhaupt noch etwas bringt, oder sind die Verträge für die Gastro-Konzessionen bereits zu langfristig ausgelegt? Es wäre spannend zu hören, ob jemand von euch Einblick in die aktuellen Konzessionsvergaben hat, vielleicht auch mit Blick auf das, was wir im Board Forum: Kultur & Nachtleben dazu schon beredet haben. Beste Grüsse. :)