Sali @Kleinbasel_Urbanist. Das ist ein sehr valider Punkt, den du da ansprichst. Gerade im Gundeli spürt man an heissen Tagen extrem, wie die versiegelten Flächen und die hohen Fassaden die Wärme speichern. Es ist ein klassischer Zielkonflikt: Wir brauchen dringend Wohnraum, aber die Lebensqualität darf nicht auf der Strecke bleiben. Ich frage mich, ob wir bei den neuen Projekten nicht viel konsequenter auf Dachbegrünung und helle Fassadenmaterialien setzen müssten, um die Aufheizung zu minimieren. Ich habe Zweifel, ob die Planungsvorgaben der Stadt in Ort: Basel hier schon weit genug gehen oder ob der ökologische Aspekt bei der Genehmigung zu oft vernachlässigt wird. Vielleicht könnten wir auch mehr über die Entsiegelung von privaten Hinterhöfen sprechen, um wieder mehr Luftzirkulation zu ermöglichen, ähnlich wie wir es in anderen Kontexten zur Quartiersidentität in Thema: Das Verschwinden der Basler Handwerkskunst in den Quartieren diskutiert haben. Was denkt ihr dazu? (-_-)