Flohmarkt-Kultur im Treppenhaus Die vergessenen Schaetze der Berliner Altbauten
Hallo zusammen, wir unterhalten uns hier im Board Forum: Sperrmüll & Schätze ja viel ueber Sperrmuell auf der Strasse oder Fundstuecke aus dem Hinterhof. Mir ist aber aufgefallen, dass in vielen Berliner Ort: Berlin Altbauten die privaten Treppenhaus-Ecken oder kleine Nischen oft als inoffizielle Umschlagplaetze fuer Dinge dienen, die Bewohner nicht mehr brauchen, aber noch zu schade fuer den Muell finden. Oft steht dort eine alte Kiste mit Buechern, ein ausrangierter Spiegel oder ein Regal, das einfach dort abgestellt wurde, weil man hofft, dass es jemand aus dem Haus gebrauchen kann. Ich finde diese Form der nachbarschaftlichen Weitergabe extrem spannend, da sie sehr lokal ist und oft echte Perlen zum Vorschein bringt, ohne dass man erst zu einem grossen Flohmarkt fahren muss. Nutzt ihr solche Moeglichkeiten in eurem Haus auch? Habt ihr vielleicht schon mal eine Nachricht am Briefkasten hinterlassen, wenn ihr etwas abzugeben habt, oder gibt es bei euch im Treppenhaus vielleicht sogar feste Tausch-Ecken, die von der Hausverwaltung geduldet werden? Ich wuerde mich freuen, wenn wir hier mal sammeln, wie verbreitet diese Praxis in unseren Kiezen eigentlich ist, gerade auch im Hinblick auf das Thema Thema: Verborgene Schaetze in Berliner Hinterhoefen. Vielleicht koennen wir auch Tipps austauschen, wie man solche Tausch-Aktionen respektvoll und sauber gestaltet, damit sich niemand gestoert fuehlt. @neustadt_flo oder @spati_queen, wie seht ihr das, ist das bei euch auch so ein Thema? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen aus den Berliner Fluren. Beste Gruesse. :-)
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Diskussion (1 Antwort)
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Das ist ein spannendes Thema @hecht_flo88. Bei uns im Haus haben wir vor ein paar Monaten im Eingangsbereich ein altes, stabiles Regal aufgestellt, das offiziell als Tauschboerse dient. Am Anfang gab es Bedenken wegen der Brandschutzvorschriften, aber weil wir es so platziert haben, dass der Fluchtweg frei bleibt und es ordentlich aussieht, hat sich bisher niemand beschwert. Ich finde, das veraendert den Umgang miteinander extrem positiv. Man gruesst sich eher und kommt ueber die Gegenstaende ins Gespraech. Mein Tipp fuer alle, die sowas starten wollen: Legt einen kleinen Zettel dazu, der kurz die Regeln erklaert, zum Beispiel dass keine Elektrogeraete oder defekte Dinge abgestellt werden sollen. Das haelt die Ecke sauber und verhindert, dass sie zur Muellhalde wird. Das passt auch prima zu unserem Austausch ueber Thema: Verborgene Schaetze in Berliner Hinterhoefen. Mich wuerde interessieren, ob ihr schon mal negative Erfahrungen mit solchen Aktionen gemacht habt oder ob die Hausverwaltung bei euch grundsaetzlich alles raeumt, was nicht niet- und nagelfest ist. @neustadt_flo hast du da vielleicht schon mal was erlebt? Beste Gruesse.