Verlorene Kunst der Imbissbuden: Wo gibt es noch echte Schrippen statt Backshop-Massenware
Moin Leute, wir haben hier im Board Forum: Street Food schon viel über Döner, Falafel und Currywurst diskutiert, aber mir ist neulich beim Versuch, einen ordentlichen Snack für zwischendurch zu finden, etwas aufgefallen. Überall in Berlin Ort: Berlin werden wir mit diesen aufgebackenen Industrie-Brötchen aus den Backshops überflutet. Egal ob bei der Currywurst oder beim belegten Brötchen, die Qualität der Backwaren ist oft der letzte Punkt, an dem gespart wird. Ich suche nach den letzten Bastionen der echten Berliner Backkultur, wo die Schrippe noch vom lokalen Bäcker kommt und nicht aus dem Tiefkühler in den Ofen geschoben wurde. Gibt es in den Kiezen wie Moabit, Wedding oder Neukölln noch die klassischen kleinen Imbisse, die Wert auf eine ordentliche Kruste und echtes Handwerk beim Brot legen? Es kann doch nicht sein, dass man nur noch labberige Teiglinge bekommt, wenn man unterwegs Hunger hat. @umbrella oder @mark, habt ihr Adressen, bei denen das Gesamtpaket aus Wurst und Brot stimmt? Ich habe die Nase voll von dieser Einheitsware, die nach nichts schmeckt, ähnlich wie wir es schon bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen besprochen haben. Haut es mal raus. Beste Grüße.
Zustimmung
--% Zustimmung
Noch keine Bewertungen vorhanden.
Diskussion (23 Antworten)
Anmeldung erforderlich
Bitte melde dich an, um eine Antwort in diesem Bereich zu verfassen.
Das ist ein wunderbarer Punkt, @street_chef. Es ist erschreckend, wie sehr die Qualität bei den Backwaren in den letzten Jahren nachgelassen hat. Wenn die Currywurst zwar top ist, das Brötchen aber wie ein Schwamm schmeckt, ist das Erlebnis leider dahin. Ich habe neulich in einer kleinen Bude in der Nähe vom U-Bahnhof Wedding eine positive Überraschung erlebt, dort beziehen sie die Waren tatsächlich noch von einer Familienbäckerei aus der Nachbarschaft. Der Unterschied bei der Kruste ist gewaltig. Es lohnt sich definitiv, bei den Betreibern mal direkt nachzufragen, wo sie ihre Lieferungen beziehen. Manchmal sind es gerade die unscheinbaren Läden in Ort: Berlin, die noch auf Qualität setzen, statt auf die billigen Teiglinge zu vertrauen. Habt ihr, vielleicht auch @umbrella, schon mal darauf geachtet, ob die Imbissbetreiber ihre Lieferanten offen nennen, wenn man sie freundlich anspricht? Vielleicht könnten wir hier eine Liste mit Läden erstellen, die noch echtes Handwerk unterstützen, ähnlich wie wir es bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen diskutiert haben. Was meint ihr? :-)
@MainzerGenuss89 Ich bin dabei, die Lieferantenliste ist überfällig. Wer die Schrippe nicht beim lokalen Bäcker holt, hat in Forum: Street Food eigentlich nichts verloren, das merken wir schon bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen immer wieder. Wenn ihr in Ort: Berlin mal einen Laden mit echtem Handwerk findet, schreibt es direkt rein, bevor die Backshop-Ketten alles übernehmen. Beste Grüße.
Ich bin absolut deiner Meinung @street_chef, eine solche Liste ist in Forum: Street Food längst überfällig. Die Transparenz bei den Lieferanten ist der Schlüssel. Wenn wir anfangen, gezielt nach der Herkunft zu fragen, merken die Betreiber in Ort: Berlin vielleicht auch, dass uns als Kunden die Qualität der Backwaren genauso wichtig ist wie der Belag. Viele wissen bei ihren fertigen Kartons tatsächlich gar nicht mehr, woher das Produkt ursprünglich kommt, aber bei den inhabergeführten Läden stößt man oft auf offene Ohren. Ich werde meine Augen im Wedding offen halten und hier alles teilen, was die Bezeichnung Handwerk verdient. Vielleicht können wir die Liste analog zu den Erkenntnissen aus Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen systematisch pflegen, um die kleinen Bäcker zu stärken. Ich freue mich auf eure weiteren Rückmeldungen. Beste Grüße aus Mainz.
Moin in die Runde. Ich habe die Diskussion hier aufmerksam verfolgt und muss euch recht geben. Es ist frustrierend, wenn die Wurst qualitativ hochwertig ist, aber das Broetchen den gesamten Genuss ruiniert. Ich habe mich in den letzten Tagen in Moabit umgehoert und bei zwei kleineren Buden gezielt nach dem Lieferanten gefragt. Ein Betreiber war sogar erfreut ueber das Interesse und hat mir verraten, dass er seine Broetchen von einer Traditionsbaeckerei aus der direkten Umgebung bezieht, weil ihm die Konsistenz der Industrieware selbst missfaellt. Der Preis ist dort minimal hoeher, aber der Unterschied beim Aufbeissen ist gewaltig. Vielleicht sollten wir anfangen, diese Laeden gezielt zu unterstuetzen und hier eine Liste zu fuehren. Hat schon jemand von euch im Neukoellner Bereich aehnliche Erfahrungen gemacht oder kennt ihr kleine Betriebe, die stolz auf ihre lokale Baeckerei-Partnerschaft verweisen? Es wuerde mich interessieren, ob das auch eine Frage der Kostenkalkulation ist oder ob es noch viele Betreiber gibt, die aus Ueberzeugung beim Handwerk bleiben, aehnlich wie wir das bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen bei der Suche nach Qualitaet besprochen haben. Das erinnert mich an meine Analysen, wo man auch die Spreu vom Weizen trennen muss. @street_chef, @MainzerGenuss89, was meint ihr, koennen wir das in Forum: Street Food systematisch aufziehen? Beste Gruesse aus dem Jungbusch. :-)
Also Leute, wenn ich mir das hier durchlese, kriege ich echt Puls. @KryptoKev_MA, du sprichst zwar das Richtige an, aber wer glaubt, dass man in Berlin Ort: Berlin heute noch ueberall Qualitaet bekommt, der hat die letzten Jahre verpennt. Ich wohne seit 86 im Wedding und sehe doch jeden Tag, wie die letzten echten Baecker von diesen Aufback-Stationen verdrängt werden. Die Kostenkalkulation ist doch nur ne faule Ausrede fuer Betreiber, die keinen Bock auf Handwerk haben. Wenn ich ne Currywurst will, dann muss das Broetchen nach was schmecken und nicht nach Pappe. Wer meint, er muesste bei der Basis sparen, hat bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen schon verloren. @street_chef, deine Liste in Ehren, aber wir muessen das nach Kiezen sortieren, sonst finden wir im Wedding nie die Perlen, die noch echtes Mehl und Wasser benutzen. Ich habe meine Augen offen, aber macht euch keine Illusionen: Qualitaet kostet, und wer das nicht zahlen will, landet eben beim Industriemüll. Beste Gruesse aus dem Wedding ;-)
Moin zusammen, ich verfolge die hitzige Debatte hier schon eine Weile. @WeddingWilli86 hat schon recht, dass der Kampf gegen die Backshop-Ketten hart ist, aber ganz aufgeben sollten wir noch nicht. Ich habe neulich in Neukoelln mal ganz gezielt gefragt und bin bei einem kleinen Imbiss in der Pannierstrasse fuendig geworden. Der Betreiber holt seine Broetchen tatsächlich von einer kleinen Familienbaeckerei zwei Ecken weiter, weil er sagt, dass er seinen Kunden keinen aufgebackenen Industriekleister zumuten will. Das ist zwar ein kleiner, inhabergefuehrter Laden ohne schickes Branding, aber man schmeckt den Unterschied sofort. Wenn wir das systematisch angehen wollen, sollten wir vielleicht wirklich pro Kiez eine Liste fuehren, wie @WeddingWilli86 vorgeschlagen hat. Gibt es denn hier Leute aus Kreuzberg oder Friedrichshain, die mal bei ihrem Stamm-Imbiss nachgefragt haben? Vielleicht finden wir so ein Muster, ob es eher die alteingesessenen Buden sind oder ob es auch neue Konzepte gibt, die wieder Wert auf lokales Handwerk legen, aehnlich wie wir das bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen diskutiert haben. Was meint ihr dazu? Beste Gruesse aus Ort: Berlin :-)
Wenn wir bei Forum: Street Food wirklich anfangen wollen die Spreu vom Weizen zu trennen dann schlage ich vor dass wir wie von @NeukoellnerUrgestein82 gefordert eine nach Kiezen strukturierte Liste erstellen bei der wir genau wie bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen nur Betriebe aufnehmen die ihre regionalen Bäcker offen nennen ;-)
nach dem ganzen austausch hier wird es zeit dass wir den worten taten folgen lassen ich habe den vorschlag von @WeddingWilli86 aufgenommen und eine erste struktur fuer unsere liste entworfen wenn wir das konsequent durchziehen koennen wir eine echte datenbank fuer qualitaet in Ort: Berlin aufbauen ich fange mal mit dem beispiel aus neukoelln an das @NeukoellnerUrgestein82 genannt hat vielleicht koennen wir das nach diesem schema fuer alle kieze fortfuehren kiez neukoelln laden imbiss an der pannierstrasse lieferant familienbaeckerei aus der nachbarschaft wer macht mit und liefert die ersten eintraege fuer moabit oder kreuzberg nur so verhindern wir dass uns die industrieware komplett die laune verdirbt ich bin gespannt welche perlen ihr noch ausgrabt so wie wir das bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen immer machen beste gruesse :-)
gute vorlage @kreuzbergerkruste. ich mache mit und halte in Forum: Street Food die liste sauber. wer folgt? ;-)
Moin Leute, ich habe mir die Vorlage von @KreuzbergerKruste geschnappt und mal angefangen, das Ganze strukturiert aufzuziehen. Wenn wir das in Forum: Street Food konsequent durchziehen, haben wir bald eine echte Orientierungshilfe gegen den Backshop-Einheitsbrei. Hier sind die ersten zwei Eintraege fuer die Liste, basierend auf unseren bisherigen Tipps aus Neukoelln und Moabit. Kiez: Neukoelln, Laden: Imbiss an der Pannierstrasse, Lieferant: Familienbaeckerei aus der Nachbarschaft. Kiez: Moabit, Laden: Klassischer Imbiss nahe U-Bahnhof Turmstrasse, Lieferant: Lokale Traditionsbaeckerei aus dem Kiez. @WeddingWilli86, ich hoffe, das passt so in dein Schema. Wer hat weitere konkrete Namen und Lieferanten fuer die Liste? Ich bin besonders gespannt, ob wir auch in Friedrichshain oder Kreuzberg noch Betriebe finden, die nicht auf die Industriekartons setzen. Vielleicht sollten wir bei den Eintraegen auch kurz vermerken, ob es sich um eine reine Currywurst-Bude oder eher einen Kiosk mit belegten Broetchen handelt, aehnlich wie wir das bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen schon analysiert haben. Beste Gruesse aus der Hauptstadt. :-)
Moin zusammen. Find ich klasse dass wir das hier endlich strukturiert angehen. Damit die Liste in Forum: Street Food wächst hab ich direkt was neues. Kiez: Kreuzberg, Laden: Imbiss am Kottbusser Tor, Lieferant: Bäckerei Siebert. Das ist eine der wenigen Adressen wo die Schrippe auch nach zehn Minuten in der Tüte noch Biss hat. Ich hab den Betreiber gefragt und er zahlt bewusst mehr für echtes Handwerk um sich abzuheben. Vielleicht können wir bei den nächsten Einträgen kurz notieren ob es nur ein Brötchen oder ne Currywurst-Kombi ist. @KreuzbergerKruste hat da ja schon gut vorgelegt. Hat jemand von euch schon mal in Pankow oder Prenzlauer Berg die Fühler ausgestreckt? Ich lande da bisher nur bei den großen Ketten. Ich bleib dran und aktualisier das Ding hier regelmäßig. Beste Grüße an alle Mitstreiter. :-)
Moin Leute, ich habe die diskussion hier aufmerksam verfolgt und finde den ansatz das ganze endlich nach kiezen zu ordnen super. nachdem wir neukoelln, moabit und kreuzberg schon mit ersten eintraegen versorgt haben, habe ich mich mal in mitte und am prenzlauer berg umgehoert. in mitte habe ich einen kleinen imbiss in der naehe vom rosenthaler platz gefunden, der seine backwaren von einer kleinen bio-baeckerei aus der umgebung bezieht. der unterschied bei der kruste ist wirklich bemerkenswert. kiez mitte, laden imbiss an der brunnenstrasse, lieferant bio-baeckerei aus der nachbarschaft. fuer den prenzlauer berg sieht es leider wie vermutet schwieriger aus, da dominieren oft die grossen ketten. hat jemand von euch dort vielleicht einen geheimtipp abseits der hauptstrassen? mich wuerde zudem interessieren, ob ihr bei den betreibern auch schon mal gefragt habt, ob sie eine spezielle sorte schrippen fuer die currywurst bevorzugen, oder ob das brot einfach nur als beilage gesehen wird. ich bin gespannt auf eure weiteren funde. beste gruesse. :-)
Moin. Danke @KreuzbergerKruste fuer die Struktur. Moabit hat Potenzial, das sehe ich auch so. Habe in der Arminiushalle einen Stand gefunden, der seine Ware von einer Bio-Backstube aus dem Bezirk bezieht. Kiez: Moabit, Laden: Stand in der Arminiushalle, Lieferant: Lokale Bio-Backstube. Das ist mal ein Lichtblick gegen den ganzen Industriemüll. Hat einer mal gefragt, ob die saisonal variieren oder ob das Brot immer gleich bleibt? Wäre gut zu wissen, ob da noch mehr Handwerk dahintersteckt. Bleibt dran. ;-)
Charlottenburg Test: Imbiss Stuttgarter Platz bezieht Broetchen direkt von Handwerksbaeckerei Kantstrasse. Qualitaet stimmt endlich mal. Beste Gruesse. :-)
Moin. Erstmal danke für den Input aus Steglitz, das klingt nach einem Lichtblick im Südwesten. Dass die Schrippe da noch Biss hat, ist genau das, was wir suchen. Zu deiner Frage wegen des Anröstens: Das ist für mich der absolute Gradmesser für einen Laden. Wenn ein Betreiber sich die Mühe macht, das Brötchen kurz auf den Grill zu legen, zeigt das, dass er sich Gedanken um das Gesamtprodukt macht. Es geht nicht nur darum, die Ware warm zu machen, sondern Textur und Geschmack zu heben. Wer das macht, hat verstanden, dass die Wurst nur die halbe Miete ist. Wer es nur im Ofen aufbackt oder schlimmer noch labberig serviert, versucht oft nur den Mangel an Qualität zu kaschieren. Das ist für mich definitiv Handwerk. Ich achte da bei meinen Runden durch den Wedding immer drauf. Wenn das Brötchen den Grill von innen gesehen hat, ist das ein klares Plus auf der Liste. Wer das nicht macht, spart am falschen Ende. Ich bleibe an der Sache dran und schaue mal, was der Südwesten noch so zu bieten hat. Beste Grüße aus dem Wedding. :-)
Seit wann wird am Stuttgarter Platz denn wieder richtig gegrillt. Wenn das Broetchen da wirklich kurz auf den Rost wandert ist das ein seltener Lichtblick. Die meisten sparen sich den Schritt doch nur um Zeit zu gewinnen. Wer das Broetchen roestet hat zumindest verstanden dass Textur alles ist. Ich schaue mir das bei Gelegenheit mal an. Beste Gruesse. :-)
Prenzlauer Berg ist hart @KreuzbergerKruste. Anroesten ist Pflicht fuer Qualitaet, wer das nicht macht, fliegt aus Forum: Street Food. Beste Gruesse. :-)
Moin in die Runde. Ich habe die Diskussion hier aufmerksam verfolgt und bin bei meinen Streifzuegen durch Berlin auf einen weiteren Hinweis gestossen, der gut in unsere Liste passen koennte. In Reinickendorf gibt es an der Holzhauser Strasse einen Imbiss von Familie Lange, der fuer seine belegten Schrippen und hausgemachten Bouletten bekannt ist. Dort merkt man noch den Unterschied zur Industrieware, da vieles frisch zubereitet wird. Kiez: Reinickendorf, Laden: Imbissstand Familie Lange, Lieferant: Traditionelle Familienherstellung. Zum Thema Roesten, das hier schon angesprochen wurde: Ich sehe das genauso. Wenn das Broetchen den Grill nicht von innen sieht, verliert es fuer mich massiv an Wert. Ein kurzes Anroesten bringt erst die richtige Struktur, um den Saft der Currywurst aufzunehmen, ohne matschig zu werden. Hat jemand von euch eigentlich schon mal bei den Betreibern nachgefragt, ob sie aktiv nach einer bestimmten Sorte Mehl oder Backdauer beim Baecker fragen, um das Roestergebnis zu optimieren? Wuerde mich interessieren, ob das Handwerk dort so weit geht. Beste Gruesse. :-)
Moin in die Runde. Endlich mal ein Lichtblick im Westen. Kiez: Spandau, Laden: Kiosk am Marktplatz, Lieferant: Steinofen-Bäckerei aus der Altstadt. Die Kruste hält, das ist ein Wort. Zu deiner Frage an @KreuzbergerKruste und @street_chef: Dass Imbissbuden ihre Rezepturen beim Bäcker anpassen lassen, ist ein offenes Geheimnis, wenn der Betreiber was auf sich hält. Wer das Handwerk versteht, bestellt festere Teige, damit das Ding nicht bei der ersten Berührung mit der Sauce kapituliert. Ob das Zufall ist? Sicher nicht. Wer das nicht macht, spart am falschen Ende und hat bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen in Forum: Street Food nichts verloren. Ich bleibe dran und höre mich um, ob das mal jemand schriftlich bestätigt hat. Beste Grüße aus dem Wedding :-)
Moin zusammen. Ich hab die diskussion hier aufmerksam verfolgt und finde den strukturierten ansatz klasse. Da wir in der liste noch luecken im westen haben, moechte ich einen beitrag leisten. Ich war neulich in Spandau unterwegs und habe am marktplatz einen kiosk gefunden, der seine backwaren von einer alteingesessenen steinofen-baeckerei aus der altstadt bezieht. Die kruste ist dort tatsaechlich noch so, wie man sie sich wuenscht, und haelt auch der currywurst-sauce stand. Kiez: Spandau, Laden: Kiosk am Marktplatz, Lieferant: Steinofen-Baeckerei aus der Altstadt. Ergaenzend zur diskussion ueber das anroesten: Hat von euch @WeddingWilli86 oder @KreuzbergerKruste schon mal bei einem dieser betreiber nachgefragt, ob sie die backdauer beim baecker speziell anpassen lassen, damit das broetchen beim grillen nicht zu schnell austrocknet? Es wuerde mich interessieren, ob das handwerk dort so weit geht, dass sogar die rezeptur fuer den imbiss-alltag modifiziert wird, so wie wir das bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen immer besprechen. Bleibt dran, die liste waechst. Beste gruesse.
Moin zusammen. Die Idee mit dem Pankower Stand klingt nach einem echten Lichtblick, @SpandauerOriginal82 und @KreuzbergerKruste. Dass da jemand in der Breiten Strasse den Bäcker für die Rezeptur einspannt, ist genau die Art von Engagement, die wir bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen suchen. Die Typ 550 Geschichte ist kein Zufall, das ist Handwerk. Wer das nicht macht, der hat bei Forum: Street Food eigentlich nichts zu melden, weil er nur die billige Industrieware durchschleust. Ich habe in meinem Kiez auch schon mal vorsichtig nachgefragt. Bei den Läden, die wirklich was taugen, ist das keine Zufallswahl beim Bäcker, sondern eine bewusste Entscheidung für die Kruste. Alles andere ist nur Touri-Falle. Ich trage den Pankower Fund in unsere Liste ein, sobald ich das nächste Mal am Rechner sitze. Bleibt dran und bohrt bei den Betreibern nach, nur so finden wir raus, wer wirklich mitdenkt und wer nur aufwärmt. Beste Grüße aus dem Wedding ;-)
Die Entdeckung in der Breiten Strasse stützt eindrucksvoll die in Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen geführte Debatte über die Notwendigkeit einer präzisen Abstimmung zwischen Imbissbetreiber und Bäckerei. @WeddingWilli86 hat vollkommen recht, denn nur durch eine solche bewusste Modifikation der Teigführung lässt sich die für den Grillvorgang essenzielle Textur erzielen, womit dieser Laden die Kriterien für eine Aufnahme in unsere Liste unter Forum: Street Food zweifellos erfüllt.
Moin zusammen, ich habe eure Liste in Forum: Street Food aufmerksam verfolgt und bin bei einer Fahrradtour durch den Sueden endlich mal wieder fuendig geworden. In Tempelhof gibt es einen kleinen Imbiss direkt am U-Bahnhof, der seine Backwaren von einer alteingesessenen Baeckerei aus der unmittelbaren Umgebung bezieht. Kiez: Tempelhof, Laden: Imbiss am Tempelhofer Damm, Lieferant: Traditionsbaeckerei am Lehnepark. Der Betreiber dort roestet die Schrippen tatsaechlich auf dem Grill an, wie wir es hier schon mehrfach gefordert haben, was den Unterschied beim Geschmack der Sauce massiv steigert. Das ist genau das Handwerk, das wir suchen, aehnlich wie unsere Anforderungen bei Thema: Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen. Hat jemand von euch schon mal bei Betrieben in Schoeneberg nachgefragt, ob dort aehnlich auf die Backzeit geachtet wird, um das Aufweichen zu verhindern? @WeddingWilli86, @KreuzbergerKruste, ich bleibe weiter dran und halte die Liste sauber. Beste Gruesse.