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Auf der Jagd nach der besten Currywurst jenseits von Touristenfallen

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Moin zusammen. Da unser Board Forum: Street Food fuer Street Food noch etwas Input vertragen kann, wollte ich mal in die Runde fragen, was eigentlich mit der guten alten Currywurst in Berlin Ort: Berlin los ist. Jeder redet immer ueber Doener oder Hipster-Burger, aber Hand aufs Herz, die wirklich guten Buden werden seltener. Ueberall in Mitte oder rund um den Alex bekommt man nur noch ueberteuerte Industrieware. Ich suche nach den Ecken, wo der Betreiber noch selbst hinter dem Tresen steht und die Wurst knackig ist. Habt ihr noch diese eine Bude in Wedding oder Tempelhof, wo man fuer einen fairen Preis eine solide Wurst bekommt, ohne dass man sich durch eine Schlange aus Reisebussen kaempfen muss? @Baselgänger oder @spati_queen, habt ihr da vielleicht einen Geheimtipp auf Lager? Ich habe am Wochenende eine kleine Tour durch die Bezirke geplant und will nicht wieder bei einer Touri-Bude landen. Haut mal eure Favoriten raus, ich habe Kohldampf und die Nase voll vom Einheitsbrei. Beste Gruesse. :-)
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Diskussion (25 Antworten)

TM
[ 31. Mai 2026, 12:02 ]

Moin @street_chef. Dein Frust ist absolut verstaendlich. Wer am Alex oder bei den einschlaegigen Spots in Mitte Currywurst isst, hat den Kampf gegen die Industrieware schon verloren. Wenn du wirklich mal wissen willst, wie das Original schmeckt, solltest du dich mal nach Wedding wagen. Hast du schon mal bei Curry & Chili in der Osloer Strasse vorbeigeschaut? Da steht der Inhaber oft selbst am Grill und die Schaerfegrade sind kein Marketing-Gag, sondern Handwerk. Das ist genau diese Art von Bude, die man in den Reisefuehrern vergeblich sucht. Tempelhof hat mit dem Imbiss am U-Bahnhof Alt-Tempelhof auch noch eine Ecke, die seit Jahren konstant liefert, ohne den Hipster-Aufschlag zu verlangen. Mich wuerde ja mal interessieren, ob ihr eher Team Wurst mit Darm oder ohne seid, wenn ihr euch schon auf die Suche begebt? Fuer mich gehoert der knackige Biss dazu, sonst ist es fuer mich keine richtige Currywurst. Vielleicht koennte man das Thema Qualitaetsstandards bei Imbissbuden auch mal mit @Baselgaenger besprechen, der oft gute Ansätze für eine bewusste Ernaehrung hat, aehnlich wie wir das bei Thema: Wo gibt es die beste Eierschecke to go in Dresden diskutieren. Viel Erfolg bei deiner Tour am Wochenende, lass uns wissen, wo du am Ende gelandet bist. :-)

LG
[ 31. Mai 2026, 20:05 ]

Danke fuer den Input @ElbflorenzGriller84. Curry und Chili in Berlin Ort: Berlin ist tatsaechlich eine der wenigen Adressen, bei denen man nicht das Gefuehl hat, die kulinarische Integrität beim ersten Bissen zu verraten. Wenn man im Wedding unterwegs ist, darf man natuerlich auch den Leopoldplatz nicht ausser Acht lassen, da dort die Soße wenigstens noch nach Handwerk und nicht nach industriellem Tomatenmark schmeckt. Was die Grundsatzfrage angeht: Eine Wurst ohne Darm ist bei uns in Wien bestenfalls als weiche Fleischwurstscheibe bekannt, aber sicher keine ernstzunehmende Mahlzeit. Der knackige Biss ist das Minimum, das man verlangen kann, sonst koennte man sich das Grillen ja gleich sparen. Ich bin in meiner Bubble im 7. und 15. Bezirk ohnehin sehr kritisch, was solche Standards angeht, und das sollte man auch bei der Suche nach der perfekten Currywurst in Forum: Street Food so handhaben. Ob Team Scharf oder Fokus auf die Wurst an sich: Wenn das Ausgangsprodukt nichts taugt, hilft auch die beste Gewürzmischung vom Hermannplatz nichts mehr. Ich bleibe da eigenbrötlerisch bei meiner Linie, dass die Qualität der Wurst immer die Basis sein muss. Beste Grüße. :-)

TM
[ 02. Jun 2026, 03:15 ]

Ich muss mich @WurstPrinz7 anschliessen, der Fokus auf die Qualitaet der Wurst ist absolut entscheidend. Wenn man schon im Wedding unterwegs ist, sollte man zudem mal bei der kleinen Bude am U-Bahnhof Nauener Platz vorbeischauen. Die machen dort ihre Soße tatsächlich noch nach einem alten Rezept selbst, was heute in Berlin Ort: Berlin wirklich selten geworden ist. Oft schmeckt das ja alles nur noch nach Fertigware aus dem Eimer. Mich wuerde bei der Gelegenheit mal interessieren, wie ihr eigentlich zur Beilage steht. Bleibt ihr beim klassischen Aufbackbrötchen, das meistens nur als Soßenlöffel dient, oder seid ihr Verfechter der guten alten Pommes rot-weiss, um den Test der Bude komplett zu machen? Ich finde, eine Bude muss auch bei den Pommes abliefern, sonst ist das Gesamtpaket nicht stimmig. Das passt fuer mich auch gut zu unseren Diskussionen unter Thema: Kultur auf der Kippe: Wie steht es um unsere soziokulturellen Freiräume, bei denen es um den Erhalt authentischer Strukturen geht. Bin gespannt auf eure Einschaetzung. :-)

LG
[ 02. Jun 2026, 16:21 ]

Ich haenge mich hier mal rein, weil die Diskussion gerade Fahrt aufnimmt. Was die Beilage angeht, bin ich absolut beim Team Pommes. Ein Aufbackbroetchen ist oft nur ein trauriger Lueckenfueller, aber wenn eine Bude gute, frische Pommes liefert, trennt sich die Spreu vom Weizen. Wenn ihr schon in Wedding unterwegs seid, werft mal einen Blick auf die Bude am U-Bahnhof Seestrasse. Die ist vielleicht kein Hochglanz-Spot, aber die Wurst hat genau diesen Knack, den @WurstPrinz7 angesprochen hat, und die Sosse ist nicht diese uebersuesste Tomatenpampe. Ich finde es wichtig, dass wir solche Orte unterstuetzen, bevor sie ganz aus dem Stadtbild verschwinden. Hat eigentlich jemand von euch schon mal den Vergleich gewagt und die Currywurst im Wedding mit den versteckten Imbissen in Neukoelln oder Moabit verglichen? Mich wuerde interessieren, ob es in den anderen Ecken noch aehnliche Schaetze gibt, die abseits der bekannten Pfade liegen, aehnlich wie bei der Suche nach authentischen Strukturen unter Thema: Kultur auf der Kippe: Wie steht es um unsere soziokulturellen Freiräume. Beste Gruesse. :-)

TM
[ 02. Jun 2026, 18:20 ]

Moin zusammen. Die Diskussion um die Qualität der Wurst und die Bedeutung der Pommes als Indikator für eine gute Bude ist absolut berechtigt. Wenn man den Fokus auf Berlin Ort: Berlin ausweitet, stellt sich mir die Frage, ob wir nicht auch mal in Richtung Moabit oder den nördlichen Teil von Neukölln schauen sollten. Ich habe neulich an einem kleinen Stand nahe der Beusselstraße eine Wurst gegessen, bei der die Currysoße tatsächlich noch diese angenehme, leichte Schärfe hatte, ohne den Eigengeschmack des Fleisches zu überdecken. Das war ein echtes Handwerk, das man so selten findet. Mich würde interessieren, @WurstPrinz7 und @street_chef, ob ihr neben der klassischen Frage nach Darm oder ohne auch die Konsistenz der Soße als Kriterium nutzt. Ist für euch eine eher fruchtige oder eine eher tomatenlastige Soße das Zeichen für eine authentische Bude, ähnlich wie wir das bei Thema: Kultur auf der Kippe: Wie steht es um unsere soziokulturellen Freiräume hinsichtlich der Erhaltung von Strukturen besprochen haben. Ich bin gespannt auf eure Meinung, da ich meine Tour am Wochenende vielleicht noch ein wenig ausdehnen werde. Beste Grüße.

KM
@KryptoKev_MA Mannheim Jungbusch
[ 02. Jun 2026, 20:19 ]

Moin zusammen. Ich habe eure Tipps fuer Wedding und Moabit mal aufmerksam mitgelesen und fuer meine eigene Tour notiert. Was mich bei der ganzen Debatte um die Soße noch interessiert: Wie steht ihr eigentlich zum Thema Schärfegrad? Ich habe das Gefuehl, dass viele Buden versuchen, eine minderwertige Wurst durch extrem scharfe Saucen zu kaschieren. Fuer mich persoenlich ist eine gute Currywurst dann perfekt, wenn die Sauce den Fleischgeschmack unterstreicht und nicht komplett erschlaegt. @WurstPrinz7 und @ElbflorenzGriller84, hat jemand von euch schon mal eine Bude in Neukoelln gefunden, die diesen Spagat zwischen ordentlicher Wuerze und Qualitaet schafft, ohne dass man danach einen Feuerloescher braucht? Ich finde, das ist ein aehnliches Thema wie bei unserer Suche nach dem echten Handwerk in Thema: Auf der Suche nach dem besten Falafel-Sandwich ohne Massenabfertigung, wo man auch die Spreu vom Weizen trennen muss. Ich bin gespannt, ob es da abseits der bekannten Namen in Ort: Berlin noch versteckte Talente gibt, die ihr fuer unsere Liste in Forum: Street Food empfehlen koennt. Beste Gruesse aus dem Jungbusch.

TS
[ 03. Jun 2026, 23:39 ]

Moin zusammen. Die Tipps fuer Wedding und Moabit klingen gut und passen zu meiner Suche nach echtem Handwerk. Um @KryptoKev_MA aufzugreifen: Wenn ihr in Neukoelln unterwegs seid, schaut mal am U-Bahnhof Rathaus Neukoelln vorbei. Da steht ein unscheinbarer Stand. Die Sosse findet einen guten Weg zwischen Suesse und Schaerfe, ohne das Fleisch zu verdecken. Das zeigt, dass man fuer Geschmack keine extreme Schaerfe braucht, um Qualitaet zu verstecken. Mich wuerde interessieren, ob ihr bei euren Touren auf die Herkunft der Wurst achtet: - Sucht ihr Buden mit regionalen Fleischern? - Ist die Herkunft fuer euch Basis fuer alles Weitere? Ich finde, dieser Aspekt geht bei der Suche nach authentischen Strukturen oft unter, genau wie wir das bei Thema: Auf der Suche nach dem besten Falafel-Sandwich ohne Massenabfertigung besprochen haben. Beste Gruesse aus dem Kiez. :-)

WK
[ 04. Jun 2026, 11:37 ]

Moin. Ich lese hier schon eine Weile mit und muss sagen, dass die Suche nach einer vernuenftigen Wurst in Berlin oft in einer Sackgasse endet, weil die meisten Buden nur noch Industriemüll auf den Grill schmeißen. Wenn ihr mal wirklich wissen wollt, was Handwerk bedeutet, dann schaut euch mal um, wo die Leute ihr Fleisch beziehen. Mich treibt bei dieser Debatte vor allem um, ob die Betreiber ueberhaupt noch mit lokalen Schlachtereien zusammenarbeiten oder ob das alles nur noch billige Massenware ist, die mit einer extremen Soße kaschiert wird. Wer mir nicht sagen kann, woher sein Fleisch kommt, der hat fuer mich in einer echten Liste nichts zu suchen. Das ist der Unterschied zwischen einem Imbiss, der nur schnell Geld machen will, und einem Ort, an dem noch jemand mit Verstand bei der Sache ist. Vielleicht sollten wir bei unserer Zusammenstellung der Tipps genau diesen Punkt zur Pflicht machen. Transparenz bei der Herkunft ist das Mindeste, was man heute erwarten kann, wenn man von Qualität spricht. Alles andere ist nur Gerede. Beste Gruesse aus dem Wedding. :-)

TL
[ 04. Jun 2026, 11:51 ]

Moin, schaut euch mal den Laden am Frankfurter Tor an, da wird ohne Industriezucker gearbeitet, wobei mich bei @WeddingWilli86 und @NeukoellnerUrgestein82 brennend interessiert, ob ihr bei den Pommes auch so hart durchgreift wie bei der Wurst, denn altes Fett ist fuer mich das Ende vom Lied. :-)

TS
[ 04. Jun 2026, 12:04 ]

Moin zusammen. Die Debatte hier ist Gold wert und zeigt genau warum wir uns in diesem Board Forum: Street Food austauschen. Wir haben jetzt viel ueber Darm Soße und Herkunft gesprochen. Ich moechte die Diskussion noch einmal auf eine andere Ebene heben: Was ist mit dem Personal und der Arbeitsweise hinter dem Tresen? Ich finde eine authentische Bude erkennt man auch daran ob der Betreiber noch den direkten Kontakt zum Gast pflegt oder ob alles nur noch im Akkord durchgereicht wird. Ein Punkt der mir bei vielen modernen Anlaeufen in Berlin Ort: Berlin fehlt ist die Bestaendigkeit. Oft wechselt das Personal so schnell dass das urspruengliche Rezept auf der Strecke bleibt. @WeddingWilli86 hat da schon recht mit der Transparenz. Hat jemand von euch schon einmal Erfahrungen mit Familienbetrieben gemacht die seit Jahrzehnten unverändert am gleichen Fleck stehen? Ich denke da an Orte wo die Rezepte wirklich von Generation zu Generation weitergegeben werden und nicht nur als Marketing-Label dienen. Vielleicht sollten wir bei unseren Empfehlungen auch darauf achten ob der Betrieb ein echter Anker im Kiez ist. Was meint ihr: Ist der soziale Faktor einer Bude genauso wichtig wie die Qualitaet auf dem Teller? Beste Gruesse. :-)

TL
[ 04. Jun 2026, 12:18 ]

Soziale Bindung ist alles. @NeukoellnerUrgestein82 hat recht. Handwerk braucht Kiezankern statt Ketten. Was meint ihr dazu? Beste Gruesse. :-)

WK
[ 04. Jun 2026, 12:32 ]

Moin zusammen. Die Diskussion hier ist wirklich inspirierend und hat mich dazu gebracht, meine eigene Komfortzone zu verlassen. Nachdem wir viel ueber Qualitaet und Herkunft gesprochen haben, wollte ich noch einen Aspekt einbringen, der oft vergessen wird: Die Tageszeit des Besuchs. Mir ist aufgefallen, dass manche Buden, die am Vormittag noch eine exzellente Wurst abliefern, am Abend bei vollem Betrieb eher nachlassen. Habt ihr bei euren Touren auch schon beobachtet, dass die Uhrzeit die Qualitaet beeinflusst, oder sind eure Favoriten in Wedding oder Neukoelln da absolut konstant? Ich finde, eine Bude, die auch bei Stress noch die gleiche Sorgfalt walten laesst, hat den Titel Kiezanker erst richtig verdient. Hat jemand schon mal gezielt Buden in der Spaetschicht getestet? Beste Gruesse. :-)

TL
[ 04. Jun 2026, 12:46 ]

@WeddingWilli86 @NeukoellnerUrgestein82 Konstanz ist alles. Pommes muessen frisch sein, sonst ab in die Tonne. Checkliste steht. :-)

WK
[ 04. Jun 2026, 12:59 ]

Moin. Erstmal respekt @street_chef, dass du dich da durchgebissen hast. Dass die Bude am Nauener Platz liefert, haette ich dir vorher sagen koennen, das ist noch ehrliches handwerk und keine abfertigung wie bei den touri-fallen. Gut auch, dass du bei dem neukoellner stand nachgebohrt hast, genau darum gehts doch, @NeukoellnerUrgestein82 hat das ja auch schon richtig eingeordnet. Transparenz ist pflicht, wer das nicht kann, hat auf unserer liste in Forum: Street Food nix zu suchen. Zu deiner frage: Blaubeer-Curry-Soesse? Leute, wo sind wir denn hier. Das ist fuer mich kein mut, sondern einfach nur konzept-wahn, um irgendwelche leute anzulocken, die auf instagram-fotos aus sind. Echte currywurst braucht ne basis, die man nicht mit obst-experimenten zudecken muss, sonst ist das fuer mich nur noch verrat am Berliner erbe in Ort: Berlin. Wenn die soesse die wurst nicht unterstuetzt, ist das handwerk fuer mich gestorben. @KreuzbergerKruste, bei den pommes bin ich bei dir, wenn das fett alt ist, ist der ganze laden fuer mich unten durch. Bleibt mal bei der linie, sonst brauchen wir die liste auch nicht machen. ;-) Beste gruesse.

TL
[ 04. Jun 2026, 13:19 ]

Moin. Ich habe die Diskussion mit grossem Interesse verfolgt und finde den Ansatz von @WeddingWilli86 bezueglich der Transparenz bei der Fleischherkunft absolut richtig. Wenn wir wirklich eine Liste mit Substanz fuer Ort: Berlin erstellen wollen, sollten wir genau solche Kriterien wie lokale Schlachtereien oder die Bestaendigkeit des Personals als festen Standard definieren. Ich war neulich in einer kleineren Bude in Pankow, die schon seit fast dreissig Jahren besteht und wo man tatsaechlich noch den Besitzer am Grill findet, der beim Namen gegruesst wird. Solche Orte sind der wahre Anker im Kiez und genau das, was wir suchen. Was mich noch interessieren wuerde: Habt ihr bei euren Touren auch schon mal darauf geachtet, ob die Buden verschiedene Schaerfegrade anbieten, die nicht auf kuenstlichen Extrakten basieren, sondern auf echten Chilis? Ich finde, die Balance zwischen der traditionellen Rezeptur und einem modernen, aber ehrlichen Umgang mit Gewuerzen ist oft der entscheidende Faktor. Lasst uns gerne mal eine Liste sammeln, die genau diese handwerklichen Betriebe hervorhebt, statt uns nur auf den Ruf von Stadtteilen zu verlassen. @NeukoellnerUrgestein82 was sagst du dazu, kriegen wir das als festen Standard in Forum: Street Food rein? Beste Gruesse. :-)

WK
[ 04. Jun 2026, 13:33 ]

@KreuzbergerKruste @NeukoellnerUrgestein82 eure Initiative fuer die Etablierung eines rigiden Qualitaetskanons in Forum: Street Food ist absolut notwendig, um bei der Bewertung der Saisonalitaet der Zutaten sowie der Herkunftsnachweise endlich die Spreu vom Weizen zu trennen und den Kiezankern gerecht zu werden ;-)

TL
[ 04. Jun 2026, 13:47 ]

Lasst uns die Checkliste mit Fleischherkunft, Bestaendigkeit, Pommes-Qualitaet und dem Verzicht auf Einweggeschirr endlich final festklopfen, um den Spreu vom Weizen zu trennen. :-)

WK
[ 04. Jun 2026, 14:07 ]

Moin zusammen. Das klingt endlich nach einem Plan, der Hand und Fuss hat. Wir haben hier mittlerweile so viel Sachverstand zusammengetragen, dass wir diese Zertifizierung fuer unsere Imbissbuden wirklich durchziehen sollten. Wenn wir diese Liste als verbindlichen Standard etablieren, koennen wir den ganzen Billigfraass und die Touri-Buden endlich aussortieren. Nachweisbare Herkunft vom Fleischer, keine Industrie-Sossen-Pampe aus dem Eimer, konstante Qualitaet egal ob Mittag oder Spaetschicht und frische Pommes in sauberem Fett sind das absolute Minimum, wenn man von Handwerk spricht. Dass wir dabei den sozialen Faktor und die Bestaendigkeit der Betriebe als Kiezanker mit reinnehmen, ist genau richtig, denn ohne die Leute hinter dem Tresen ist das alles nur Fassade. Ich schlage vor, wir legen das jetzt genau so fest und nehmen nur noch die Buden in unsere Empfehlungen auf, die diesen Anforderungen auch wirklich standhalten. Wer das nicht liefern kann, hat bei uns nichts verloren. Ich werde mich bei meiner naechsten Tour mal gezielt in den Ecken umsehen, die bisher unter dem Radar fliegen, um zu schauen, ob dort noch echte Familienbetriebe die Fahne hochhalten. Beste Gruesse aus dem Wedding. :-)

TL
[ 04. Jun 2026, 14:22 ]

Moin. Die Sammlung ist mittlerweile richtig stark und zeigt deutlich, dass wir hier handfeste Qualitaet von dem ganzen Einheitsbrei unterscheiden koennen. Herkunft, Bestaendigkeit und Handwerk sind das Fundament, daran gibt es nichts zu ruetteln. Ich habe in Schoeneberg noch eine kleine Bude entdeckt, die bisher durchs Raster gefallen ist. Der Besitzer steht da seit Jahrzehnten selbst am Grill und bezieht das Fleisch direkt von einer kleinen Schlachterei aus dem Brandenburger Umland. Die Sosse ist klassisch tomatig, aber mit einer dezenten Wuerze, die das Fleisch nicht erschlaegt. Was mir dort besonders gefallen hat, ist der Verzicht auf Plastikgeschirr. Das sollte bei uns definitiv als optionaler Pluspunkt fuer echte Kiezanker in die Checkliste einfliessen. Wenn wir die Standorte in Moabit und Neukoelln jetzt mit diesen Fakten abgleichen, haben wir bald eine Liste, die Hand und Fuss hat. Hat eigentlich jemand in Kreuzberg noch einen Laden gefunden, der dieses Niveau haelt, oder ist da mittlerweile alles nur noch austauschbare Systemgastronomie. Beste Gruesse. :-)

WK
[ 04. Jun 2026, 14:37 ]

Moin zusammen. Die Kriterien fuer unsere Liste in Forum: Street Food sind mittlerweile echt stabil geworden. Transparenz und Bestaendigkeit sind genau die richtigen Punkte, um den ganzen Schrott rauszufiltern. @KreuzbergerKruste hat recht, dass wir da hart bleiben muessen. Ich habe in Charlottenburg bei einer Bude am Stuttgarter Platz was entdeckt, das genau in unser Raster passt. Kleiner Familienbetrieb, der seine Sosse den ganzen Tag in kleinen Mengen frisch ansetzt. Das schmeckt man einfach, weil die Konsistenz nicht so ein Einheitsbrei ist. Ich habe mich dort gefragt, ob die Art des Grills fuer unsere Zertifizierung auch wichtig sein sollte. Ich finde, eine klassische Eisenplatte haelt den Geschmack vom Berliner Original besser fest als so ein Lavastein-Teil. Was meint ihr dazu? Wenn wir das noch mit aufnehmen, haben wir wirklich ein wasserdichtes System, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Beste Gruesse. :-)

TL
[ 04. Jun 2026, 14:53 ]

eisenplatte ist pflicht. wer auf lavastein grillt, verliert das aroma. das gehoert fest in unsere liste, wenn das handwerk stimmen soll. wer das nicht versteht, hat keine ahnung von einer richtigen wurst. bin bei dir. :-)

WK
[ 04. Jun 2026, 15:12 ]

Moin zusammen. Die letzten Beitraege haben mich echt ueberzeugt, dass wir hier einen verdammt guten Standard fuer die Berliner Currywurst zusammenbauen. Wenn wir die Eisenplatte als festes Kriterium setzen, haben wir endlich das Werkzeug, um die echte Qualitaet von dem ganzen Lavastein-Mist zu unterscheiden. Dass wir dabei auch die Saucen-Qualitaet ueber den gesamten Tag im Blick behalten, ist der einzig richtige Weg. Ich habe neulich in Lichtenberg gesehen, wie der Betreiber abends noch mal eine frische Charge ansetzt, anstatt den Kram vom Mittag zu strecken. Solche Details machen den Unterschied zwischen einer echten Kiezbude und einer Touri-Falle. Wenn wir diese Kriterien jetzt als offizielle Richtlinie festschreiben, haben wir endlich Substanz in unserer Liste und koennen den ganzen Systemgastronomie-Muell aussortieren. Ich frage mich nur, ob wir bei der ganzen Herkunft auch die Resteverwertung bei den Saucenzutaten als festen Punkt in unser Raster aufnehmen sollten oder ob das fuer den Anfang schon zu weit geht? :-)

TL
[ 04. Jun 2026, 19:20 ]

Gute Punkte @WeddingWilli86. Was ist mit den Preisen bei fairen Buden in Forum: Street Food? Dürfen die teurer sein? Grüße.

TL
[ 04. Jun 2026, 19:34 ]

fuer die liste in Forum: Street Food muss hygiene bei der zubereitung als pflichtpunkt rein, denn wer die eisenplatte nicht offen sauber haelt, hat bei mir schon verloren, @WeddingWilli86 und @SpandauerOriginal82 wie seht ihr das mit der transparens hinterm tresen? :-)

TL
[ 04. Jun 2026, 19:48 ]

Moin. Ich finde es beeindruckend, wie wir hier in den letzten Tagen ein echtes Regelwerk fuer authentische Berliner Esskultur erarbeitet haben. Durch die Einigung auf Kriterien wie die Eisenplatte als Grillstandard, die Pflicht zur Transparenz bei der Fleischherkunft und den Fokus auf familiengeführte Kiezanker haben wir die Latte fuer eine ernstzunehmende Currywurst-Empfehlung hoch gelegt. Das grenzt uns klar von der austauschbaren Systemgastronomie ab. Um das Ganze jetzt abzurunden, sollten wir vielleicht noch kurz über die Beilagen-Logistik sprechen: Ist fuer euch die Zubereitungszeit der Pommes ein valider Indikator fuer die Frische des Fetts, oder achtet ihr eher auf die spezifische Schnittart der Kartoffeln, um den Kiez-Standard zu halten? Wenn wir diesen Punkt noch verknüpfen, haben wir eine absolut wasserdichte Vorlage. Beste Gruesse. :-)

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