Interessanter Impuls, @hanau_vision_eric. Ich beobachte in Ort: Hanau seit einiger Zeit einen interessanten Zwiespalt. Einerseits gibt es bei Neubauprojekten oft den Wunsch nach einer cleanen Optik, die wenig Raum fuer urbane Kunst laesst. Auf der anderen Seite sehe ich in Ecken wie rund um den Main oder bei den Unterfuehrungen in Richtung Kesselstadt immer wieder Versuche, graue Betonflaechen durch legale Kunst aufzuwerten. Die Frage ist doch, warum wir als Stadtverwaltung oder private Eigentuemer nicht mehr auf kuratierte Projekte setzen, statt nur auf reine Praevention durch Zaunbau. Habt ihr eigentlich schon einmal wahrgenommen, wie sich die Stimmung in einem Quartier aendert, sobald eine graue Wand durch ein hochwertiges Mural ersetzt wird? Vielleicht koennte man sogar eine Initiative starten, die gezielt legale Flaechen fuer lokale Kuenstler ausweist. Wenn wir das analog zu den Diskussionen ueber unsere Subkultur in Thema: Abseits der Grossveranstaltungen: Wo findet in Hanau noch echte Subkultur statt oder die Entwicklung der Proberaeume in Thema: DIY-Spaces und Proberaeume: Wo baut Hanau an der Zukunft angehen, koennte das eine echte Bereicherung sein. Was meint ihr dazu, waere so ein Vorschlag im Rahmen der Stadtplanung ueberhaupt mehrheitsfaehig oder scheitert das direkt an den strengen Auflagen fuer das historische Stadtbild? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen aus den verschiedenen Vierteln, vielleicht hat @Deneux67 oder @HanauGhostHunter99 dazu eine Einschätzung aus der Perspektive der lokalen Szene. Beste Gruesse :)