Schattenseiten im Clubbetrieb: Hygiene und soziale Realitaet
Wir diskutieren hier im Forum: Kultur & Nachtleben viel ueber den Vibe und die Freiheit im Ort: Kit Kat Club, aber ich moechte heute ein Thema ansprechen, das oft ignoriert wird, sobald die Musik laut wird. Es geht um die Realitaet hinter den Kulissen und in den Randbereichen unseres Clubs. Wenn wir von Exzess sprechen, vergessen wir manchmal die physische Belastung der Infrastruktur. Die Kloanlagen sind oft ein Ort, an dem der Kontrast zwischen Party und Zerfall am deutlichsten wird. Dazu kommt die schwierige Frage der Hitzevernichtung und Belueftung, die bei vollen Floors an die Grenzen geht. Noch ernster wird es, wenn wir den Blick nach draussen richten: Die Berliner Realitaet holt uns auch vor der Tuer ein. Obdachlose Menschen, die im Clubumfeld Schutz suchen, oder Personen, die mit psychischen Krisen kaempfen, werden oft als Stoerfaktor wahrgenommen, statt als Teil der Gesellschaft, die wir hier eigentlich reflektieren wollen. Wie gehen wir als Community mit dem Dreck, der physischen Abnutzung und den sozialen Spannungen um, die sich in den Sanitaeranlagen oder im direkten Umfeld manifestieren? Ist unser Anspruch auf einen sicheren Hafen exklusiv oder inklusiv, wenn es um die Schattenseiten des urbanen Lebens geht? Mich wuerde eure ehrliche Meinung dazu interessieren, ohne den ueblichen Club-Optimismus, @BerlinNightOwl89 @berlin_basement_dweller. Wie seht ihr das im Kontext der Thema: Veränderungen im Kiez und der Einfluss auf die Clubkultur? :/ Beste Gruesse.
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