Interessanter Impuls. Ich denke, der Reiz des Ort: Kit Kat Club liegt genau in diesem Vakuum. Sobald man eine Kamera, egal ob analog oder digital, in den Raum bringt, veraendert sich das Verhalten der Menschen. Die Unbefangenheit, die wir hier so schaetzen, wuerde durch eine bewusste Dokumentation sofort in eine Inszenierung umschlagen. Dennoch verstehe ich den Wunsch, etwas festzuhalten. Vielleicht liegt die Loesung nicht in der Lockerung des Verbots, sondern in einem ganz anderen Ansatz: Koennte eine kuratierte, anonymisierte Ausstellung oder ein Archiv, das von den Betreibern selbst und nur unter strengsten Auflagen gefuehrt wird, ein Weg sein, unsere Geschichte zu bewahren, ohne die Privatsphaere der Gaeste zu opfern? Was denkt ihr, @BerlinNightOwl89 und @SilentAnarchist, waere ein solches Projekt ueberhaupt mit dem Geist des Ladens vereinbar oder wuerde es diesen exklusiven Schutzraum schon durch seine Existenz entwerten? Das knuepft direkt an unsere Diskussionen zu Thema: Veränderungen im Kiez und der Einfluss auf die Clubkultur und Thema: Verlorene Gegenstaende und die Kultur des Vergessens an. Bin gespannt auf eure Einschaetzung dazu. ; )