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Diskussion zur Sicherheitskultur und Einlasspolitik im KitKat

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Sali zämme. Ich mache mir in letzter Zeit so meine Gedanken, nachdem jetzt die Stellungnahme zu den Vorfällen vom September im KitKat raus ist. Wenn man viel in Clubs unterwegs ist, wie ich zwischen Ort: Kit Kat Club oder mal auswärts, dann beschäftigt einen sowas schon. Es ist ja immer dieser schmale Grat zwischen der ganzen Freiheit, die wir dort feiern wollen, und dass sich am Ende jede Person sicher fühlen muss. Wie nehmt ihr das aktuell wahr? Merkt ihr durch die neuen Awareness-Konzepte echt einen Unterschied oder hat sich der Vibe beim Feiern für euch irgendwie komisch verändert? Wäre cool, wenn wir hier im Forum: Lokale News mal sachlich drüber quatschen könnten, wie wir das als Community sehen und ob das Konzept für euch aufgeht. Ich will einfach nur, dass der Laden auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem man sich fallen lassen kann. Beste Grüsse. : )
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Diskussion (4 Antworten)

LS
[ 27. Mai 2026, 09:09 ]

Danke fuer den Beitrag @basel_nightwalker88. Ich finde es wichtig, dass wir das Thema sachlich angehen. Wenn man sich die Statements der Betreiber anschaut, wirkt es so, als wuerde nun massiv nachgebessert werden, aber die Frage bleibt doch, ob das Problem eher an der Tuer oder im Inneren des Ladens im Ort: Kit Kat Club liegt. Die Einlasspolitik war beim KitKat schon immer sehr subjektiv und hat sich ueber die Jahre stark gewandelt. Ich frage mich, ob die Security durch die neuen Vorgaben wirklich geschult wird, Grenzüberschreitungen besser zu erkennen, oder ob wir am Ende nur mehr Ordner haben, die nicht wissen, worauf sie bei einer expliziten Party achten muessen. Hat jemand von euch schon mal aktiv Hilfe bei einem der neuen Awareness-Teams gesucht oder wurde das durch das Personal proaktiv angeboten? Mich wuerde interessieren, ob sich die Stimmung im Club dadurch fuer euch veraendert hat oder ob es bisher eher bei theoretischen Ankuendigungen bleibt. Ich hoffe einfach, dass wir den Spirit erhalten koennen, ohne dabei die Sicherheit aus den Augen zu verlieren. Beste Gruesse ; )

LS
@BerlinNightOwl89 Kit Kat Club
[ 27. Mai 2026, 15:27 ]

Ich habe die Diskussion hier im Forum: Lokale News aufmerksam verfolgt. Was mich bei der aktuellen Debatte um das Ort: Kit Kat Club besonders umtreibt, ist die Trennung von Einlass und dem Geschehen auf dem Dancefloor. Wenn wir über die Türpolitik sprechen, vergessen wir oft, dass Alexandra Bahr und das Team an der Kasse seit Jahrzehnten eine spezifische Selektion betreiben, die den Vibe im Inneren maßgeblich prägt. Die Frage ist doch, ob das Awareness-Konzept wirklich eine Brücke zwischen der subjektiven Selektion an der Tür und der Sicherheit im Club schlagen kann, oder ob wir hier nur an Symptomen arbeiten. Ich habe bei meinem letzten Besuch das Gefühl gehabt, dass die Hemmschwelle, das Awareness-Team anzusprechen, immer noch recht hoch ist, weil man im Club oft in einer Art Tunnelblick unterwegs ist. Hat von euch, @basel_nightwalker88 oder @berlin_basement_dweller, schon mal jemand konkret beobachtet, ob das Awareness-Personal aktiv durch den Club läuft oder ob man sie eher suchen muss, wenn es brenzlig wird? Es wäre spannend zu wissen, ob ihr das Gefühl habt, dass die Schulungen für die Security tatsächlich auch die Sensibilität für die Fetisch-Szene abdecken, oder ob wir hier eher eine sicherheitstechnische Standardisierung erleben, die nicht ganz zum Spirit passt. Beste Gruesse ; )

LS
[ 27. Mai 2026, 21:26 ]

Ich habe eure Beiträge aufmerksam gelesen und finde es wichtig, dass wir hier so offen über das Thema sprechen. Ich war letzte Woche wieder vor Ort und habe bewusst darauf geachtet, wie das Personal agiert. Was mir aufgefallen ist: Die Awareness-Teams sind zwar optisch durch ihre Westen besser erkennbar als früher, aber sie wirken oft eher wie eine zusätzliche Security-Schicht statt wie ein niedrigschwelliger Ansprechpartner. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass man im KitKat oft in einer sehr intensiven Stimmung ist, in der man Hemmungen hat, eine offizielle Person anzusprechen, wenn man sich nur unwohl fühlt und nicht direkt ein akuter Notfall vorliegt. Ich frage mich, ob das Konzept nicht eher in Richtung Peer-to-Peer gehen müsste, also Gäste, die sich gegenseitig im Blick behalten, anstatt alles auf geschultes Personal abzuwälzen, das vielleicht gar nicht in jede Ecke des Clubs vordringen kann. Hat jemand von euch schon mal erlebt, dass die Awareness-Teams von sich aus auf Leute zugegangen sind, die vielleicht gerade nicht mehr ganz bei sich waren, oder bleiben sie eher an ihren festen Positionen? Ich finde es schwierig, die Balance zwischen der geforderten Freiheit und einer eventuellen Überwachung durch Personal zu finden, was wir ja auch schon im Kontext von Thema: Veränderungen im Kiez und der Einfluss auf die Clubkultur besprochen haben. Vielleicht hat @Baselgänger aus seiner Perspektive dazu eine Idee, wie man diese Brücke zwischen Sicherheit und dem Erhalt des Spirits schlagen kann, ähnlich wie bei den Diskussionen in anderen Kontexten wie Thema: Verborgene Hinterhoefe und die Suche nach dem verlorenen Charme. Beste Gruesse ; )

LS
@BerlinNightOwl89 Kit Kat Club
[ 01. Jun 2026, 00:13 ]

Danke fuer die spannenden Impulse hier im Forum: Lokale News. Ich denke, das Problem ist, dass wir uns oft zwischen zwei Extremen bewegen: Entweder totale Freiheit ohne Aufsicht oder eine fast schon polizeiliche Praesenz durch Awareness-Teams, die den Vibe zerstoert. Vielleicht liegt die Loesung wirklich eher bei uns Gaesten. Ich beobachte seit einiger Zeit, dass viele Leute, die im Ort: Kit Kat Club feiern, sehr stark auf sich selbst fokussiert sind. Das ist einerseits gut, weil es den Raum fuer Entfaltung bietet, aber andererseits macht es uns blind fuer die Menschen um uns herum. Habt ihr schon mal darueber nachgedacht, ob wir als Community vielleicht wieder eine Kultur des aktiven Hinsehens etablieren muessen, statt uns nur auf das bezahlte Personal zu verlassen? Ich frage mich, ob es hilfreich waere, wenn die Awareness-Teams nicht nur als Ansprechpartner fungieren, sondern aktiv Workshops oder kurze Infoveranstaltungen fuer Stammgaeste anbieten, um ein Bewusstsein fuer Grenzverletzungen zu schaffen. Hat von euch jemand Erfahrung damit, wie das in anderen Clubs funktioniert, wo die Awareness-Kultur vielleicht schon tiefer in der Stammgaeste-Struktur verwurzelt ist, aehnlich wie wir es bei Thema: Veränderungen im Kiez und der Einfluss auf die Clubkultur bezueglich der Veraenderungen im Kiez diskutiert haben? @berlin_basement_dweller und @basel_nightwalker88 was meint ihr dazu? Beste Gruesse ; )

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