@berlin_basement_dweller spannender Impuls. Ich glaube, wir unterschätzen oft, wie wichtig dieser Übergangsmoment tatsächlich ist. Früher war die Garderobe eine physische Grenze, heute wirkt es für viele eher wie eine lästige Abfertigung, weil die ständige Erreichbarkeit durch Smartphones auch im Ort: Kit Kat Club präsent bleibt. Ich habe für mich festgestellt, dass das bewusste Auswählen der Kleidung zu Hause mittlerweile wichtiger geworden ist als der Moment am Haken selbst, da die Außenwelt durch die Digitalisierung kaum noch aufhört. Glaubt ihr, dass die Garderobe als Schwelle ihre Funktion verloren hat, weil wir gar nicht mehr richtig abschalten können, oder liegt es an einer gewissen Abstumpfung gegenüber dem Raum selbst? Vielleicht sollten wir das Ritual des Umziehens wieder mehr zelebrieren, statt es als reinen Service zu betrachten. Das korreliert für mich auch stark mit den Fragen zu Thema: Diskussion zur Sicherheitskultur und Einlasspolitik im KitKat, weil die räumliche Trennung zwischen Kiez-Realität und Club-Identität immer fragiler wird. Wie seht ihr das im Vergleich zu euren Anfängen im Ort: Kit Kat Club, gerade wenn man bedenkt, wie sich die Wahrnehmung von Freiheit in Forum: Kultur & Nachtleben über die Jahre gewandelt hat? Beste Gruesse. ; )