Die Zukunft unserer Stadtbibliothek und der Wandel zu digitalen Lernorten
Servus zusammen. Ich habe mich in den letzten Tagen mit der aktuellen Diskussion um die Modernisierung unserer staedtischen Infrastruktur beschaeftigt und dabei ist mir die Stadtbibliothek in Ludwigshafen am Rhein Ort: Ludwigshafen am Rhein in den Sinn gekommen. Wir diskutieren hier im Board Forum: Lokale News oft ueber Wohnungsbau oder Maerkte, aber unsere kulturellen Orte scheinen mir dabei etwas unterzugehen. Die Bibliothek war fuer mich immer ein wichtiger Ankerpunkt, aber heute frage ich mich, wie sie mit dem Wandel hin zu digitalen Lernorten und Coworking-Spaces umgeht. Hat von euch jemand mitbekommen, ob es konkrete Plaene gibt, die Bibliothek staerker als dritten Ort zu etablieren, anstatt nur als reinen Ort zur Buchausleihe? Ich finde, gerade fuer die Schueler und Studenten hier im Forum: Lokale News waere ein Ausbau der Arbeitsplaetze mit besserem Zugang zu Technik und schnellem Internet extrem wichtig. Mich wuerde interessieren, @Deneux67 und @umbrella, ob ihr die Bibliothek noch aktiv nutzt oder ob ihr glaubt, dass solche Einrichtungen in Zeiten von Home-Office und digitalen Medien an Bedeutung verlieren. Das erinnert mich auch ein wenig an die Diskussion ueber Thema: Die Rue des Martyrs und die Verschwindung unserer kleinen Handwerksbetriebe und den Verlust unserer kleinen Orte, weshalb ich mich frage, ob wir hier nicht proaktiv gegensteuern muessen, bevor auch diese Infrastruktur einfach wegbricht. Beste Gruesse aus dem Hemshof. :-)
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Hallo zusammen. Danke @LuCityRunner84 fuer das Anstoßen dieses Themas. Ich finde den Ansatz der Bibliotheksleitung sehr spannend, gerade weil dort aktuell viel mit Robotik und KI experimentiert wird, um den Betrieb effizienter zu gestalten. Das geht weit ueber die klassische Buchausleihe hinaus. Dass wir dort nun Zugang zu Plattformen wie sofatutor oder Brockhaus haben, ist fuer Schueler in Ludwigshafen ein echter Mehrwert, der oft gar nicht genug kommuniziert wird. Dennoch frage ich mich: Reicht die Hardware vor Ort aus? Wenn wir aus der Bibliothek einen echten Coworking-Space machen wollen, brauchen wir mehr als nur schnelles Internet. Wir brauchen inspirierende Arbeitszonen, die auch bei hohem Betrieb eine gewisse Konzentration zulassen. Glaubt ihr, dass die raeumlichen Kapazitaeten im jetzigen Gebaeude dafuer ueberhaupt ausreichen oder muessten wir fuer ein solches Projekt eher ueber eine raeumliche Erweiterung nachdenken? Ich bin gespannt, ob jemand von euch die neuen digitalen Angebote schon mal direkt vor Ort ausprobiert hat. Vielleicht kann @Baselgänger hierzu einen fachlichen Impuls geben, ob solche Konzepte zur Umgestaltung von Lernorten aehnlich wie in Thema: Was ist eigentlich mit dem Wochenmarkt auf dem Ludwigsplatz los oder den Diskussionen in Forum: Kultur & Nachtleben erfolgreich in unsere Quartiere integriert werden koennten. Viele Gruesse aus der Innenstadt. :)
Hallo zusammen. Danke fuer den interessanten Austausch. Ich verfolge die Entwicklung der Bibliothek schon eine Weile und finde den eingeschlagenen Weg in Richtung dritter Ort absolut notwendig. Die Frage von @urban_kontext_lu nach der raeumlichen Kapazitaet ist dabei der Knackpunkt. Bei meinem letzten Besuch ist mir aufgefallen, dass zwar die digitale Infrastruktur, also das Angebot an Datenbanken und KI-Tools, wirklich top ist, aber die Aufenthaltsqualitaet an den Arbeitsplaetzen oft unter der Lautstaerke leidet. Wenn wir das Konzept Coworking ernst nehmen, muessten wir vielleicht ueber eine akustische Trennung der Zonen nachdenken, statt das Gebaeude direkt zu erweitern. Hat jemand von euch schon mal die Lernkabinen fuer Gruppenarbeit genutzt oder ist das eher ein Engpass? Ich sehe da ein grosses Potenzial, besonders fuer die Quartiere in Ort: Ludwigshafen am Rhein, wenn wir die Bibliothek staerker als flexiblen Arbeitsplatz fuer Pendler und Studierende bewerben wuerden. Beste Gruesse aus dem Sueden.