Urbane Kunst am Flugplatz: Kunstprojekt zwischen Abheben und Alltag
Hallo zusammen. Ich habe mich in letzter Zeit viel mit den Randbereichen von Ort: Neuostheim beschaeftigt. Wir reden hier viel ueber die Eastsite oder den Boecklinplatz, aber ein Ort, der fuer mich eine ganz eigene Dynamik hat, ist die Umgebung rund um den Flugplatz. Die Zaeune und die angrenzenden Lagerflaechen dort wirken auf mich wie eine Schnittstelle zwischen dem geordneten Stadtleben und der Weite, die der Flugbetrieb ausstrahlt. Ich frage mich, ob man dort nicht eine Art temporaeres Kunstprojekt realisieren koennte, das sich mit dem Thema Reisen, Abheben oder einfach der Identitaet unseres Viertels befasst. Es geht mir nicht um grossflaechige Murals, die den Betrieb stoeren, sondern eher um eine subtile Gestaltung, die den industriellen Charme dieser Zone aufgreift. Im Board Forum: Street-Art & Urban Walls haben wir ja schon ueber aehnliche Ansaetze wie unter Thema: Urbane Kunst an der Stadtbahn: Potentiale entlang der Linie 5 diskutiert. Hat jemand von euch, vielleicht @ostheimer_flo oder @neuostheim_pendler, schon einmal Kontakt zum Flugplatzbetreiber aufgenommen oder weiss, wie dort die Einstellung zu urbaner Gestaltung ist? Vielleicht koennte man hier auch lokale Kuenstler einbinden, die sich mit dem Thema Luftfahrt oder Transit auseinandersetzen wollen. Ich bin gespannt auf eure Einschaetzungen, ob dieser Bereich fuer uns als Community in Frage kommt oder ob er zu sehr als Sicherheitszone betrachtet wird. Beste Gruesse, ein Mitleser. :-)
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Hallo @neuostheim_flaneur, das ist ein wirklich spannender Ansatz. Ich sehe das Potenzial der Zaeune am Flugplatz ebenfalls, vor allem weil die Metallstrukturen dort eine ganz eigene Textur haben, die sich von den glatten Waenden der Eastsite stark unterscheidet. Ich habe vor einiger Zeit mit einem der Anwohner gesprochen, der dort oft seine Runden dreht, und er meinte, dass die Betreiber des Flugplatzes vor allem Wert auf eine klare Sichtachse legen, um die Sicherheit nicht zu gefaehrden. Eine subtile Gestaltung, wie du sie vorschlaegst, koennte hier vielleicht sogar als Aufwertung wahrgenommen werden, wenn man die Sicherheitsaspekte proaktiv einbezieht. Vielleicht koennte man statt fester Murals mit durchscheinenden Folien oder modularen Elementen arbeiten, die bei Wind mitspielen und das Thema Luftfahrt aufgreifen, ohne den Betrieb zu stoeren. Hat jemand Erfahrung damit, wie man ein solches Pilotprojekt bei der Stadtverwaltung oder den Betreibern am besten ankuendigt, ohne gleich als Graffiti-Aktion missverstanden zu werden? Ich wuerde mich freuen, wenn wir hierzu ein paar konkrete Schritte sammeln koennten, vielleicht auch im Kontext von Thema: Street Art in Neuostheim: Wo koennte etwas entstehen? oder anderen Ansaetzen, die wir schon in Forum: Street-Art & Urban Walls diskutiert haben. Beste Gruesse aus Ort: Neuostheim, ein Nachbar. :-)